US Open: Kiefer wettert gegen Brett - DER SPIEGEL
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US Open Kiefer wettert gegen Brett

Nicolas Kiefer hat am Rande der US Open schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Trainer Bob Brett erhoben.
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New York - Nach dem Einzug ins Achtelfinale hat Nicolas Kiefer seinen ehemaligen Coach Bob Brett schwer kritisiert. Er sei, nachdem er mit 14 Siegen in 17 Spielen gut in die Saison gestartet war, nach seinem Turniersieg in Dubai sehr müde gewesen und wollte deshalb pausieren. "Bob wollte, dass ich mit Schmerzmitteln spiele. Das ist der Grund, warum ich aufgehört habe, mit ihm zu arbeiten. Er wollte, dass ich die ganze Zeit mit Verletzungen spiele. Das war nicht gut für mich. Darum musste ich die Zusammenarbeit beenden", begründete Kiefer jetzt nachträglich seine Trennung von Brett. Es sei ein großer Fehler gewesen, weiter zu spielen, nannte Kiefer die Gründe für die wochenlangen Pausen wegen zweier Fußverletzungen im Frühjahr.

Jetzt scheint es wieder bergauf zu gehen mit Nicolas Kiefer. Erstmals hat die deutsche Nummer eins bei den US Open das Achtelfinale erreicht. Nach diversen Verletzungen und dem Dauerstreit um den Davis-Cup-Verzicht strahlt der 22-Jährige wieder Selbstbewusstsein aus. "Endlich passt das Puzzle wieder zusammen", meinte der Holzmindener über die gute Zusammenarbeit mit seinem neu verpflichteten Trainer Sven Groeneveld. "Mein Selbstvertrauen wächst. Meine Formkurve steigt an. Es stimmt alles, nur der Ranglistenplatz nicht", zeigte sich die Nummer 22 der Weltrangliste durchaus zufrieden. Das soll im Achtelfinale der US Open jetzt auch Favorit Magnus Norman zu spüren bekommen.