US Open: Private Sorgen stoppen Agassi - DER SPIEGEL
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US Open Private Sorgen stoppen Agassi

Der Weltranglistenfünfte Andre Agassi ist bereits in der zweiten Runde der US Open ausgeschieden. Und obwohl der Titelverteidiger es leugnet, dürften private Sorgen für die Niederlage ausschlaggebend gewesen sein.
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New York - Am Mittwochabend hatte Andre Agassi in einem Fernsehinterview seinem privaten Kummer über die Brustkrebserkrankung seiner Mutter Elizabeth und seiner schon etwas länger an der Krankheit leidenden Schwester Tammee Ausdruck verliehen. Tags darauf schied er gegen den Franzosen Arnaud Clément bereits in der zweiten Runde der US Open aus.

"Es war nicht leicht mich zu konzentrieren, aber ich glaube, es wird besser", sagte Agassi noch nach dem scheinbar mühelosen Auftaktsieg gegen seinen Landsmann Alex Kim. Im Zweitrundenspiel gegen Clément sei er "mit ganzem Herzen" bei der Sache gewesen, versicherte der entthronte Champion, sein normales Niveau aber habe er in dem Match nie erreicht.

Nach nur 1:43 Stunden Spieldauer musste Agassi sich der Nummer 32 der Weltrangliste geschlagen geben. Der Franzose Clément, der sich zuletzt als Halbfinalist von Los Angeles, Cincinnati und Long Island in guter Form präsentierte, verwandelte zum Entsetzen von 10.000 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadion seinen fünften Matchball zum überraschend deutlichen 6:3, 6:2, 6:4.