Vielseitigkeits-EM: Pferedetod war "tragischer Unfall" - DER SPIEGEL
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Pferdetod bei Vielseitigkeits-EM "Ein tragischer Unfall"

Geländeritt mit schlimmen Folgen: Bei der Vielseitigkeits-EM in Polen musste ein Pferd nach einem komplizierten Bruch eingeschläfert werden. Das Sicherheitsrisiko in ihrer Sportart bleibe bestehen, sagen die Aktiven.
Michal Knap auf seinem Pferd "Bob the Builder"
Michal Knap auf seinem Pferd "Bob the Builder"

Michal Knap auf seinem Pferd "Bob the Builder"

Foto: MACIEJ KULCZYNSKI/ EPA/ REX/ Shutterstock
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Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat mit Betroffenheit auf den Tod des elf Jahre alten Wallachs "Bob the Builder" bei der Vielseitigkeits-EM in Strzegom reagiert. Nach einem Sturz im Gelände mit dem polnischen Einzelreiter Michal Kap musste das Tier eingeschläfert werden.

"Das war ein tragischer Unfall", sagte FN-Sportchef Dennis Peiler in Strzegom. Der Wallach hatte sich bei einem Sturz an Hindernis Nummer 16 einen komplizierten Bruch des rechten Vorderbeines zugezogen.

"Solange solche Unfälle passieren, müssen wir uns weiter mit dem Thema Sicherheit beschäftigen", sagte Peiler. Eine 100-prozentige Sicherheit werde es aber in der Vielseitigkeit nie geben, betonte der Sportchef: "Es ist ein Forschungsfeld, wir bleiben da dran."

Immer wieder war es in den vergangenen Jahren bei Geländeritten zu schweren Stürzen mit Todesfällen gekommen - trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen: Hindernisse werden mehr und mehr entschärft und mit Klapp-Mechanismen ausgestattet. Auch das Hindernis Nummer 16 war mit einer solchen Technik ausgestattet, bei der das obere Element nachgibt, wenn das Pferd dagegenschlägt. Dennoch kam der Wallach nach dem Sprung unglücklich auf und zog sich den komplizierten Bruch zu.

bam/sid

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