Vielseitigkeitsreiten: Zweite Tote innerhalb einer Woche - DER SPIEGEL
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Vielseitigkeitsreiten Zweite Tote innerhalb einer Woche

Schwarzer Tag für die deutsche Vielseitigkeits-Reiterei: Bei den offenen deutschen Meisterschaften in Schenefeld starb eine Teilnehmerin nach einem Unfall auf dem Parcours. Schon vor einer Woche war eine Reiterin ums Leben gekommen.
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Hamburg - Der Unfall ereignete sich beim Geländeritt der mittelschweren Zwei-Sterne-Prüfung. Bei der Verunglückten handelt es sich um Tina Richter-Vietor, ehemalige Mannschaftseuropameisterin und zweimalige Gewinnerin einer Bronzemedaille bei Einzel-Europameisterschaften. Sie war auf "Paulchen Panther" unterwegs. Am zweiten Hindernis der Zwei-Sterne-Prüfung des Rahmenprogramms blieb die amtierende deutsche Mannschaftsmeisterin mit ihrem neun Jahre alten Wallach hängen und stürzte so schwer, dass sie anschließend verstarb. Richter-Vietor gehörte zu den erfahrendsten deutschen Reiterinnen.

Die Veranstaltung in Schenefeld wurde daraufhin sofort abgebrochen und annulliert. 2Unter diesen Umständen können wir nicht reiten. Wir wissen, dass das ein tragischer Unglücksfall war, aber aus Respekt vor unserer Kameradin können wir nicht antreten", sagte Reiter Peter Thomsen.

Vor einer Woche war bei einer Vielseitigkeitsprüfung in Neu Wulmstorf die Reiterin Anke Wolf ums Leben gekommen. Ihr Pferd war an einem Hindernis hängengeblieben und auf sie gestürzt. Sie starb noch am Unfallort, sämtliche Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.

bri/dha

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