Volleyball-Damen: "Brasilien war eine Nummer zu groß" - DER SPIEGEL
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Volleyball-Damen "Brasilien war eine Nummer zu groß"

Im Viertelfinale des olympischen Turniers in Sydney war für die Damen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) Schluss. Gegen Brasilien unterlag die deutsche Auswahl klar.
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Sydney - Das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee unterlag gegen den favorisierten Olympia-Dritten von Atlanta, Brasilien, nach mehr als einer Stunde mit 0:3 (22:25, 18:25, 17:25). Deutschland muss nun am Mittwoch (1 Uhr, MESZ) in der Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht gegen Vizeeuropameister Kroatien antreten.

"Schade, wir haben ganz gut mitgehalten, aber Brasilien war einfach eine Nummer zu groß", erklärte DVV-Präsident Werner von Moltke im Anschluss an die Partie sichtlich zufrieden, während auf dem Spielfeld noch die eine oder andere Träne floss. "Wir sind schon sehr traurig, weil wir uns doch eine klitzekleine Chance aufs Halbfinale ausgerechnet hatten. Aber wir waren irgendwie müde", sagte Kapitänin Susanne Lahme.

Das DVV-Team konnte zumindest den ersten Satz ausgeglichen gestalten. Aber unnötige Fehler der Deutschen und das starke Blockspiel sowie die variantenreichen Angriffe der Brasilianerinnen ließen die Südamerikanerinnen letztlich ungefährdet siegen.

"Uns hat keiner zugetraut, dass wir bei Olympia so stark spielen. Aber bis zur WM in Deutschland werden wir in der absoluten Weltspitze um die Medaillen mitspielen", sagte von Moltke. Der Volleyball-Weltverband (FIVB) hatte Deutschland am Dienstag offiziell zum Ausrichter der Damen-WM 2002 ernannt.