Volleyball: USA feiern ersten WM-Titel - DER SPIEGEL
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WM-Titel der US-Volleyballerinnen Endlich Erster

Dreimal Olympia-Silber, zweimal WM-Zweiter: Die US-Volleyballerinnen schrammten mehrmals am großen Triumph vorbei. Entsprechend ausgelassen feierten sie jetzt den WM-Titel in Italien.
US-Volleyballerinnen: Erster Titel nach vielen zweiten Plätzen
US-Volleyballerinnen: Erster Titel nach vielen zweiten Plätzen

US-Volleyballerinnen: Erster Titel nach vielen zweiten Plätzen

Foto: Daniel Dal Zennaro/ dpa
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Hamburg - "Born in the USA" dröhnte es aus den Lautsprechern im Mediolanum Forum, Erfolgstrainer Karch Kiraly ging in der Jubeltraube seiner US-Volleyballerinen fast unter. Mit Tränen in den Augen reckte er die Arme zu den Klängen von Bruce Springsteens Klassiker in den Konfettiregen von Mailand. Sekunden zuvor hatte Kimberly Hill den entscheidenden Punkt zum 3:1 im WM-Finale gegen China versenkt - und den US-Frauen damit das erste WM-Gold in der Geschichte gesichert.

"Wir sind hierher gekommen, um Geschichte zu schreiben. Das haben wir auch geschafft", sagte Kiraly mit dem WM-Pokal in der Hand. "Es war ein harter Kampf und auch ein hochklassiges Match. Es war absolute Werbung für den Volleyballsport."

Nach zwei zweiten Plätzen bei vorherigen Weltmeisterschaften und dreimal Silber bei Olympischen Spielen waren die US-Amerikanerinnen mit dem klaren Ziel nach Italien gereist, den Titel zu holen - und angeführt von Kiraly, der das Team nach den Olympischen Spielen von London übernommen hatte, gelang dies eindrucksvoll.

Trainer Kiraly (Mitte): "Werden nicht aufhören, uns zu verbessern"

Trainer Kiraly (Mitte): "Werden nicht aufhören, uns zu verbessern"

Foto: Daniel Dal Zennaro/ dpa

Für Kiraly war es der erste Erfolg als Trainer, nachdem er als Aktiver auf Sand und in der Halle drei Olympiasiege und einen Weltmeistertitel geholt hatte. "Wir haben so viele großartige Spielerinnen und wir werden nicht aufhören, uns zu verbessern und weiter zu arbeiten. China hat uns alles abverlangt."

In der Tat erwiesen sich die Asiatinnen, die auf dem Weg ins Finale Gastgeber Italien aus dem Turnier geworfen hatten, als harter Gegner. Die USA gewannen die ersten beiden Durchgänge, dann schlug China zurück, sicherte sich den dritten Satz und schien das Momentum auf seiner Seite zu haben - ehe Hill die Entscheidung brachte.

"Ich fühle mich wie im Rausch, ich kann es noch immer nicht glauben", sagte Hill, die zur wertvollsten Spielerin des Turniers und zur besten Angreiferin gekürt wurde. "Es ist unfassbar, jetzt werden wir gemeinsam feiern und die tolle Zeit genießen."

buc/sid

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