Volvo Ocean Race: Spanier protestieren - DER SPIEGEL
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Volvo Ocean Race Spanier protestieren

Skipper Bouwe Bekking von der spanischen Yacht "Movistar" ist sauer auf die Konkurrenz. Der Vorwurf des Dänen: Auf anderen Schiffen sollen unerlaubt kurzfristig Teammitglieder ausgetauscht worden sein. Eine Zeitstrafe belastet zudem die "Movistar"-Crew.
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Wellington - Bouwe bezichtigte die Kontrahenten der "Black Pearl" (USA) und der "ABN Amro Two" (Niederlande) entgegen der Regel beim Aufenthalt im neuseeländischen Wellington neue Besatzungsmitglieder an Bord geholt zu haben. Dagegen legte er bei der Jury Protest ein. Bei dem Hochseesegel-Rennen ist der Austausch von Crewmitgliedern während eines nur zwei bis drei Tage dauernden Stopps nicht erlaubt.

Ob Bouwes Protest Erfolg hat, wird sich allerdings erst Anfang März zeigen. Der Einspruch wird frühestens bei der Ankunft der Schiffe in Rio de Janeiro verhandelt. Den fast 7000 Seemeilen langen Abschnitt der Regatta hatten die Teilnehmer am Sonntag um 14.30 Uhr Ortzeit in Angriff genommen und wurden dabei von mehreren tausend Zuschauern verabschiedet.

Kurz nach dem Verlassen des Hafens hatte Spitzenreiter "ABN Amro One" (Niederlande) die Führung übernommen. Auf den Plätzen zwei und drei lagen die "ABN Amro Two" und die "Black Pearl".

Pech hatte dagegen die "Movistar". Die Spanier konnten das Rennen erst mit zweistündiger Verspätung aufnehmen. Der Grund: Sie hatten in Wellington Reparaturen am Schiff ausgeführt. Und das ist ebenfalls nicht erlaubt.

mt/dpa

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