Vuelta Erik Zabel holt auf
Tarragona - Das Telekom-Team um Kapitän Erik Zabel gelang es nicht, eine neunköpfige Ausreißer-Gruppe einzuholen. Doch immerhin konnte Zabel als Zehnter den Spurt des 35 Sekunden hinter der Spitze liegenden Hauptfeldes für sich entscheiden. Der weltbeste Sprinter holte im Kampf um das rot-weiße Trikot des Punktbesten sechs Zähler auf den führenden José-Maria Jimenez (Spanien) auf und liegt nun zehn Punkte zurück.
Nach den 206 Kilometern von Andorra nach Tarragona am Mittelmeer hatte Beat Zberg vom Team Rabobank das bessere Ende für sich. Der Schweizer siegte vor Richard Virenque. Für den Franzosen war es die bisher beste Platzierung beim Comeback nach Ablauf seiner Dopingsperre. Der Telekom-Fahrer Roberto Sgambelluri aus Italien wurde Sechster.
Oscar Sevilla verteidigte das Goldene Trikot
In der Gesamtwertung führt auch nach der 13. Etappe der Spanier Oscar Sevilla. Der 24-Jährige hat 41 Sekunden Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Landsmann Angel Casero. Mit Ex-Weltmeister Oscar Camenzind aus der Schweiz stieg ein prominenter Fahrer während der zweitlängsten Etappe der diesjährigen Vuelta aus.
Bereits am Samstag bietet sich Zabel die nächste Gelegenheit, Boden auf Jimenez gutzumachen. Die 14. Etappe führt über 170,5 Kilometer von Tarragona und Vinaros an der Costa Dorada durch zumeist flaches Terrain. Nur in der ersten Hälfte sind zwei Steigungen mit 500 bzw. 400 Metern Höhenunterschied zu überwinden.