Vuelta Erik Zabel unaufhaltsam
Gijon - Zabel setzte sich nach den 175 Kilometern von Leon nach Gijon im Schlussspurt vor dem spanischen Ex-Weltmeister Oscar Freire und Festina-Profi Sven Teutenberg aus Mettmann durch. Für den sechsmaligen Gewinner des Sprinttrikots bei der Tour de France war es der dritte Etappensieg in Folge.
Für den Telekom-Kapitän - Jan Ullrich nimmt nicht an der Vuelta teil - war es der 28. Tagessieg in diesem Jahr. Zabel hatte keine Mühe bei der ersten Bergprüfung und konnte am Ende auf dem flachen Zieleinlauf an der Atlantik-Küste nach 4:09:46 Stunden von keinem Konkurrenten gestoppt werden.
Wie an den beiden vergangenen Tagen, als Zabel ebenfalls siegreich gewesen war, hatte Rolf Aldag den Sprint angezogen. Der deutsche Meister des vergangenen Jahres wurde in Gijon Neunter vor seinen Telekom-Kollegen Alberto Elli und Kai Hundertmarck.
Millar verliert Goldenes Trikot an Botero
Durch einen Sturz auf der Zielgeraden büßte David Millar das beim Einzelzeitfahren der ersten Etappe eroberte Goldtrikot des Spitzenreiters in der Gesamtwertung ein. Der Schotte ist nun Zweiter mit zwei Sekunden Rückstand auf den Kolumbianer Santiago Botero. Elli belegt 41 Sekunden zurück den siebten Platz.
Am Mittwoch sind erstmals die Bergspezialisten gefragt. Auf der fünften Etappe über 160,8 Kilometer von Gijon nach Lagos de Covadonga stehen vier Bergprüfungen auf dem Programm. Nach zwei Bergen der dritten und einem der ersten Kategorie folgt auf dem elfprozentigen Anstieg zum Gipfelziel eine Prüfung der höchsten Schwierigkeitsstufe.