Vuelta Jaksche und Winokurow rücken vor
Sierra Nevada - In den Bergen der Sierra Nevada hat Jörg Jaksche das Goldtrikot des Gesamtführenden nur knapp verpasst. Der 26-jährige Once-Fahrer überquerte mit einem Rückstand von 45 Sekunden auf Tagessieger Guido Trentin (Italien) als Sechstplatzierter den Zielstrich in 2510 Metern Höhe und fuhr damit auf den dritten Platz im Gesamtklassement vor. Neuer Spitzenreiter ist Jaksches Teamkollege Mikel Zarrabeitia, der den dritten Platz auf dem fünften Teilstück über 210 Kilometer belegte.
Vor der sechsten Etappe am Mittwoch über 153 Kilometer von Granada nach Sierra de la Pandera liegt Jaksche, der mit seinem Team das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt der Vuelta gewonnen hatte, damit nur 35 Sekunden hinter Zarrabeitia. Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Alexander Winokurow als Tagesfünfter. Der für Team Telekom fahrende Kasache, der bei der diesjährigen Tour de France verletzungsbedingt gefehlt hatte, ist mit 36 Sekunden Rückstand Gesamtvierter.
Der bisherige Spitzenreiter und Tour-Zweite Joseba Beloki wurde mit 1:35 Minuten Rückstand auf Etappensieger Trentin nur 16. und fiel in der Gesamtwertung auf den zehnten Platz zurück. Bereits 2:18 Minuten liegt Vuelta-Vorjahressieger und Coast-Fahrer Angel Casero hinter der Spitze.
Überschattet wurde die Etappe von einem schweren Sturz des 33 Jahre alten Spaniers Roberto Laiseka, der mit einer blutenden Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Auch für den zukünftigen Telekom-Fahrer und Mitfavoriten Paolo Savoldelli aus Italien ist die Vuelta bereits beendet. Nach seinem Sturz auf der vierten Etappe trat der Giro-Sieger zum fünften Teilstück nicht mehr an.