Vuelta: Spanischer Meister siegt in Gijon - DER SPIEGEL
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Vuelta Spanischer Meister siegt in Gijon

Auch nach der 15. Etappe am Montag geht das packende Duell zwischen den beiden Spaniern Roberto Heras und Angel Casero um den Sieg bei der Vuelta weiter.
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Gijon - Alvaro Gonzalez de Galdeano hat am Montag die 15. Etappe der 55. Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Spanier sicherte sich nach 3:48:11 Stunden den Tagessieg über die 164 Kilometer lange Teilstrecke von Cangas de Onis nach Gijon vor dem Franzosen Pascal Hervé. Das Goldene Trikot trägt weiter der Spanier Roberto Heras, der unmittelbar nach seinem ärgsten Konkurrenten, Landsmann Angel Casero, mit dem Hauptfeld 5:15 Minuten zurückliegend ins Ziel kam. Es bleibt im Gesamtklassment also beim hauchdünnen Vorsprung von 33 Hundertstel Sekunden, die Heras vor Casero führt.

Das Team Deutsche Telekom hat indes das Ziel für die letzte Woche der Vuelta festgelegt. "Wir wollen das Trikot des besten Sprinters von Giovanni Lombardi verteidigen und versuchen, vielleicht doch noch einen Etappensieg zu landen", erklärte der sportliche Leiter Rudy Pevenage. Nach dem Austieg von Telekom-Kapitän und Vorjahressieger Jan Ullrich und zwei weiteren Fahrern, Andreas Klöden (Berlin) und Danilo Hondo (Cottbus), sind nur noch sechs Telekom-Radler bei der Vuelta dabei. Der Italiener Lombardi, der seit der achten Etappe das Graue Trikot des besten Sprinters trägt, kam auf der 15. Etappe mit dem Hauptfeld ins Ziel und verteidigte sein Jersey.

Die Spitzengruppe hatte sich rund 60 Kilometer nach dem Start vom Peloton abgesetzt und einen Vorsprung von bis zu 6:30 Minuten herausgefahren. Da allerdings das Goldene Trikot nicht in Gefahr geriet, zeigte das Verfolgerfeld um die Kelme-Mannschaft von Spitzenreiter Heras kaum Ambitionen, die Ausreißer wieder einzuholen. Auch das Festina-Team des zweitplazierten Casero verhielt sich zurückhaltend. In Gijon war es dann de Galdeano, der den Endspurt anzog und sich den Tageserfolg sicherte.

Am Dienstag steht den Fahrern die vielleicht schwerste Etappe der diesjährigen Vuelta bevor. Das 16. Teilstück führt über 168 Kilometer von Oviedo zur Bergankunft auf den in 1573 Metern Höhe gelegenen Angliru. Beim Schlussanstieg muss auf elf Kilometern eine maximale Steigung von 17,2 Prozent bewältigt werden. Doch auch bis dahin ist die Etappe mit zwei Bergen der ersten sowie je einem der zweiten und dritten Kategorie alles andere als einfach.

Vuelta, 15. Etappe über 164,2 Kilometer von Cangas de Onis nach Gijon: 1. Alvaro Gonzales Galdeano (Spanien) 3:48:12, 2. Pascal Herve (Frankreich), 3. Jon Odriozola (Spanien), 4. Massimiliano Genti, 5. Gianni Faresin (beide Italien) alle gleiche Zeit, 6. Alberto Lopez de Munain (Spanien) 0:15 Minuten zurück, 7. Jan Svorada (Tschechien) 5:15, 8. Alessandro Petacchi, 9. Giovanni Lombardi (Telekom), 10. Leonardo Guidi (alle Italien), ... 21. Rolf Aldag (Ahlen/Telekom), ... 23. Angel Casero, 24. Roberto Heras, ... 32. Igor Gonzales Galdeano, 43. Santos Gonzales (alle Spanien), 51. Ralf Grabsch (Hürth), ... 55. Kai Hundertmarck Kelsterbach/beide Telekom), ... 59. Pawel Tonkow (Russland), ... 65. Jörg Ludewig (Steinhagen/Saeco), ... 72. Matthias Kessler (Nürnberg), ... 74. Alexander Winokurow (Kasachstan/beide Telekom), ... 130. Dirk Ronellenfitsch (Heidelberg/Farm Frites) 5:41

Gesamtwertung: 1. Heras 51:09:21 Stunden, 2. Casero gleiche Zeit, 3. Igor Galdeano 1:48 Minuten zurück, 4. Gonzales 2:29, 5.Tonkow 3:21, 6. Raimundas Rumsas (Littauen) 4:19, 7. Carlos Sastre (Spanien) 4:57, 8. Wladimir Belli (Italien) 4:58, 9. Manuel Beltran 5:15, 10. Jose Rubiera 5:52, 11. Abraham Olano 6:17, 12. Fernando Escartin (alle Spanien) 6:28, ... 24. Winokurow 14:48, ... 51. Ludewig 52:54, ... 55. Hundertmarck 57:09, ... 59. Aldag 1:00:18, ... 99. Grabsch 1:27:12, ... 101. Kessler 1:27:46, ... 102. Lombardi 1:28:26, ... 129. Ronellenfitsch 1:45:42