Vuelta: Zabel gewinnt Massensprint - DER SPIEGEL
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Vuelta Zabel gewinnt Massensprint

Der deutsche Radprofi Erik Zabel hat am Mittwoch bei der Spanien-Rundfahrt für Radprofis wieder einmal im Sprint geglänzt, den Etappensieg aber trug ein anderer davon.
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Die sechste Etappe der Vuelta von Cangas de Onis nach Torrelavega über 180,6 Kilometer gewann der Schotte David Millar (Cofidis) im direkten Duell gegen den Kolumbianer Santiago Botero (Kelme) nach 4:02:36 Stunden. Dritter mit einem Rückstand von 58 Sekunden auf den Sieger Millar wurde Telekom-Profi Erik Zabel, der den Sprint des Hauptfeldes gewann und damit seine Führung im Rot-Weißen Trikot des Punktbesten ausbaute. Das Goldtrikot des Spitzenreiters in der Gesamtwertung verteidigte der Spanier Oscar Sevilla erfolgreich.

Die Etappe am Mittwoch führte zwar über vier Berge der Kategorien 2 und 3, doch Sprintspezialist Erik Zabel ließ sich von den Kletterern diesmal nicht abschütteln. Trotz eines Sturzes am Vortag blieb der Berliner dank seiner Telekom-Helfer immer im Bilde.

Ludewigs Ausreißversuch

Fast 100 Kilometer lang hatten der Deutsche Jörg Ludewig (Saeco) und der Spanier Oscar Laguna (Relax) das sechste Teilstück der Vuelta dominiert. Die beiden hatten sich nach etwa einer Stunde aus dem Feld verabschiedet und zwischenzeitlich einen Vorsprung von fast fünf Minuten auf das Peloton herausgefahren.

Die großen Favoriten hielten sich zurück, sie schienen sich für das schwere Zeitfahren am Freitag zu schonen. Der Kampf gegen die Uhr führt die noch 184 im Feld befindlichen Fahrer auf einer 44,2 Kilometer langen Schleife über unangenehm hügeliges Gelände.