Vuelta: Zabel hängt Armstrong ab - DER SPIEGEL
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Vuelta Zabel hängt Armstrong ab

Nach seinem zweiten Etappensieg bei der 56. Spanien-Rundfahrt in Folge übernimmt Sprintstar Erik Zabel nun auch von Lance Armstrong die Führung in der Weltrangliste.
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Leon - "Ich bin stolz, jetzt ganz vorne zu sein. Aber ich glaube, dass Davide Rebellin die besten Chancen hat, als Weltranglistenerster zu überwintern", erklärte Zabel, der am Montag das 140,5 Kilometer lange Teilstück von Valladolid nach Leon vor dem Australier Robbie McEwen gewonnen hatte.

Vor seinem 27. Etappensieg des Jahres hatte der Telekom-Fahrer in der UCI-Weltrangliste noch 61 Punkte hinter dem dreimaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong auf Rang zwei gelegen. Nach dem neuerlichen Triumph rangiert der sechsmalige Gewinner des Tour-Sprinttrikots mit 2027 Punkten nun neun Zähler vor dem US-Amerikaner, der ebenso wie der etatmäßige Telekom-Kapitän Jan Ullrich bei der Vuelta nicht am Start ist. Der von Zabel favorisierte Italiener Rebellin ist mit 1934 Punkten Dritter, Ullrich liegt einen Platz dahinter (1830).

"Es läuft wie geschmiert"

"Momentan läuft es wie geschmiert. Wir haben auf den letzten zehn Kilometern wie aus dem Lehrbuch agiert. Das ist aber nur möglich, weil die Jungs in Topform sind und Erik einfach fabelhaft drauf ist", war auch Rudy Pevenage, der Sportliche Leiter des Telekom-Teams, hoch zufrieden.

Während Leon für die deutschen Sprinter ein gutes Pflaster ist - vor zwei Jahren hatte Marcel Wüst gewonnen -, dürften Zabel & Co. am Dienstag ohne Chance sein. Auf der 175 Kilometer langen Etappe von Leon nach Gijon geht es erstmals in die Berge. Der Puento Vertana ist fast 1600 Meter hoch. Das von Zabel durch die Siege am Sonntag und Montag eroberte Rot-Weiße Trikot des Punktbesten ist dennoch ungefährdet.