Vuelta: Zabel muss sich gedulden - DER SPIEGEL
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Vuelta Zabel muss sich gedulden

Auf der 14. Etappe der 56. Spanien-Rundfahrt konnte Telekom-Fahrer Erik Zabel im Kampf um das Trikot des Punktbesten keinen Boden gutmachen.
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Vinaros - Auch auf dem 170,5 Kilometer langen Teilstück von Tarragona nach Vinaros kam Zabel am Samstag nicht in die Nähe seines vierten Etappensieges, sondern landete mit 9:40 Minuten Rückstand auf den Tagessieger Juan Manuel Garate nur im Hauptfeld. Garate sorgte mit seinem ersten Triumph als Profi für den insgesamt siebten spanischen Tageserfolg bei der diesjährigen Vuelta. Garate und sein Landsmann Juan Carlos Dominguez hatten sich kurz vor Schluss von einer Ausreißergruppe abgesetzt.

Der Spanier Oscar Sevilla verteidigte die Führung in der Gesamtwertung. Der vormalige Spitzenreiter Joesba Beloki musste die Vuelta vorzeitig beenden. Den zweimaligen Tour-de-France-Dritten zwang nach Angaben seines Rennstalls Once eine Viruserkrankung zum Ausstieg. Der 28-Jährige, der bis vergangenen Mittwoch drei Tage lang das Goldtrikot des Gesamtführenden getragen hatte, wollte zunächst weiterfahren. Dann folgte Beloki jedoch dem Rat seines Teamchefs, die Rundfahrt zu beenden, um seinen Start bei den WM im Oktober nicht zu gefährden.

Jörg Jaksche wurde Achter

Bei strömenden Regen an der Mittelmeerküste hatte sich eine 14 Fahrer große Spitzengruppe gebildet und sich bis zum Ende der Etappe fast zehn Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld erarbeitet. Zu den Ausreißern gehörte auch der Ansbacher Jörg Jaksche vom spanischen Team Once, der am Ende mit 28 Sekunden Rückstand auf Garate mit Rang acht zufrieden sein musste.

"Wir haben frühzeitig entschieden, nichts mehr zu machen. Es war wichtig, dass nichts passiert. Erik hat eine gute Moral, und in der nächsten Woche gibt es ja noch ein paar Gelegenheiten anzugreifen", sagte Mario Kummer, bei der diesjährigen Vuelta Sportlicher Leiter des Team Telekom.

Noch Chancen für Zabel

In der kommenden Woche stehen noch drei Flachetappen an, bei denen Zabel den derzeit in der Punktwertung führenden José Maria Jimenez noch abfangen kann. Bei der diesjährigen Tour de France hatte Zabel zum sechsten Mal in Folge die Sprintwertung für sich entschieden.

Am Sonntag steht wieder eine Etappe für die Bergspezialisten auf dem Programm. Das 207,2 Kilometer ange Teilstück von Valencia zum Alto de Aitana verläuft zunächst 80 Kilometer lang flach, bevor auf der zweiten Hälfte der Strecke drei Anstiege der zweiten und einer der höchsten Kategorie warten.