Vuelta: Zabel schlägt wieder zu - DER SPIEGEL
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Vuelta Zabel schlägt wieder zu

Auf der dritten Etappe der 56. Spanien-Rundfahrt beweist Telekom-Radprofi Erik Zabel erneut, dass er der weltbeste Sprinter ist.
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Leon - Zabel, der bereits das zweite Teilstück gewonnen hatte, entschied am Montag nach 3:02:50 Stunden den Massenspurt des Hauptfeldes für sich. Der sechsmalige Gewinner des Sprinttrikots bei der Tour de France lag nach 140,5 Kilometern von Valladolid nach Leon vor dem Australier Robbie McEwen.

Zabels Teamkollege Danilo Hondo aus Cottbus wurde Dritter. Festina-Fahrer Sven Teutenberg aus Mettmann erreichte den vierten Platz. Spitzenreiter David Millar aus Schottland verteidigte das Goldene Trikot des Gesamtführenden. Der Sieger des Prologs hat weiterhin eine Sekunde Vorsprung auf den Kolumbianer Santiago Botero.

Wie beim Etappensieg am Sonntag hatte Telekom-Fahrer Rolf Aldag den Spurt für Zabel angezogen. Der Ersatzkapitän des besten deutschen Radrennstalls - Jan Ullrich pausiert dieses Jahr - wird durch seine beiden Vuelta-Erfolge in der kommenden Woche Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong als Spitzenreiter in der Weltrangliste ablösen.

Die vierte Etappe am Dienstag über 175 Kilometer von Leon nach Gijon führt erstmals in die Berge. Auf dem Weg zur Atlantikküste geht es über den fast 1600 Meter hohen Puento Vertana. Auf der Abfahrt nach Gijon zum Strand von San Lorenzo ist eine steile Abfahrt zu bewältigen. Der Gesamthöhenunterschied des vierten Teilstücks beträgt rund 1500 Meter. Die Fahrer werden rund vier Stunden unterwegs sein.