Wechsel geplatzt: Zabel sagt T-Mobile ab - DER SPIEGEL
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Wechsel geplatzt Zabel sagt T-Mobile ab

Radprofi Erik Zabel kehrt nicht zu seinem früheren Rennstall T-Mobile zurück. Der Sprintstar wird seinen Vertrag beim Team Milram bis Ende 2008 erfüllen. Darauf einigte sich der 37-Jährige mit dem Team-Management und dem Hauptsponsor.
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Hamburg - Die Rückkehr von Erik Zabel zum Bonner Rennstall T-Mobile ist geplatzt. Der Sprintstar wird seinen Vertrag beim Team Milram bis Ende 2008 erfüllen. "Die neue Saison wird eine große Herausforderung für unser Team und diese Herausforderung nehme ich gerne an", sagte Zabel heute. Milram-Manager Gerry van Gerwen sagte, dass der 37-Jährige weiterhin eine tragende Rolle im deutsch-italienischen Rad-Team spielen werde: "Als Kapitän wird Erik auch im nächsten Jahr seiner besonderen Verantwortung für das Team gerecht werden." Zabel habe sich in den vergangenen Wochen mit dem Milram-Management und Vertretern des Hauptsponsors Nordmilch auf die Vertragserfüllung geeinigt, teilte das Team heute mit.

Während der Straßen-Weltmeisterschaft in Stuttgart hatte T-Mobile-Teammanager Bob Stapleton Ende September "starkes Interesse" an einer Rückkehr Zabels bekundet. Selbst dessen tränenreiches Geständnis am 24. Mai 2007, im damaligen Telekom-Team gedopt zu haben, schreckte den Bonner Rennstall nicht ab. "Wir wissen, dass ein Mann wie Zabel polarisiert und dass die Meinungen über ihn auseinandergehen. Aber damit muss man leben und dagegen abwägen, was er dem Team bringen kann. Wir finden, er würde gut zu uns passen", hatte Stapleton gesagt. Zabel fuhr zwischen 1993 und 2005 für T-Mobile und dessen Vorgängerteam Telekom und feierte in dieser Zeit seine größten Erfolge.

Nun sagte Zabel, gerne für Milram weiterzumachen. Noch Ende September hatte er sich über seine Zukunft kryptisch geäußert, da unklar war, ob Milram nach seiner Doping-Beichte auf die Erfüllung des bis 2008 laufenden Kontrakts pochen würde. In der kommenden Saison soll Zabel gemeinsam mit dem Italiener Alessandro Petacchi die junge Milram-Mannschaft führen. Erst Mitte Oktober hatte Zabel für seinen siegreichen Teamkollegen Petacchi den Schlusssprint beim Klassiker Paris-Tours vorbereitet.

ulz/dpa/sid

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