Wimbledon 2019: Jan-Lennard Struff ausgeschieden - DER SPIEGEL
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Tennis-Pleitenserie Struff als letzter Deutscher in Wimbledon raus

Erst verlor Julia Görges, nun auch Jan-Lennard Struff: Das Achtelfinale in Wimbledon findet ohne deutsche Beteiligung statt. Struffs Partie wurde lange durch einen medizinischen Notfall unterbrochen.
Wie im Vorjahr scheiterte Jan-Lennard Struff in Wimbledon in Runde drei
Wie im Vorjahr scheiterte Jan-Lennard Struff in Wimbledon in Runde drei

Wie im Vorjahr scheiterte Jan-Lennard Struff in Wimbledon in Runde drei

Foto: NIC BOTHMA/EPA-EFE/REX
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Jan-Lennard Struff ist nach der Niederlage von Julia Görges gegen Serena Williams am Nachmittag als letzter deutscher Einzel-Teilnehmer in Wimbledon in der dritten Runde ausgeschieden. Der 29-Jährige unterlag dem Kasachen Michail Kukuschkin 3:6, 6:7 (5:7), 6:4, 5:7 und verpasste seinen zweiten Achtelfinal-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier nach den French Open einen Monat zuvor.

Bereits im ersten Satz hatte Struff gegen Kukuschkin einen frühen Break kassiert. Dieser ging dann auch deutlich verloren. Obwohl er es im zweiten Satz in den Tiebreak schaffte, gab er auch diesen durch zu viele Fehler ab. Den dritten Satz konnte Struff gewinnen.

Im vierten Satz wurde die Partie beim Stand von 2:2 unterbrochen. Im Zuschauerbereich hatte sich ein medizinischer Notfall ereignet, die Anlage wurde zwischenzeitlich geräumt. Als es nach rund 70 Minuten weiterging, fand Kukuschkin besser zurück in die Partie und gewann fünf der acht weiteren Spiele, weil Struff zu viele Breakchancen ungenutzt ließ.

Für den Deutschen war es das erste Mal in seiner Karriere, dass er bei einem Grand Slam gesetzt war. Struff hatte in den Runden zuvor Radu Albot aus Moldawien und Taylor Fritz aus den USA besiegt. Wie im Vorjahr, als er Roger Federer unterlag, scheiterte er in der dritten Runde.

tip/sid