Wimbledon: Agassi fordert nun Nadal - DER SPIEGEL
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Wimbledon Agassi fordert nun Nadal

Bei der letzten Wimbledon-Teilnahme von Andre Agassi kommt es zu einem Duell der Generationen. Die deutschen Damen haben keinen Grund zu feiern. Ebenso wie Florian Mayer. Er scheiterte an Andy Roddick.
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Hamburg - Agassi bezwang den Italiener Andreas Seppi ohne Mühe 6:4, 7:6 (7:2), 6:4 und trifft nun am Samstag in der dritten Runde auf French-Open-Sieger Rafael Nadal. "Es wird sehr schwer gegen ihn, er ist ein Kämpfer", sagte Agassi, "aber mein Spiel ist da, ich kann mich gut bewegen, und ich treffe die Bälle gut."

Nicht so gut wie gewohnt traf Nadal in seiner Zweitrundenpartie gegen Robert Kendrick. Der 20 Jahre alte Spanier siegte erst nach 3:41 Stunden 6:7 (4:7), 3:6, 7:6 (7:2), 7:5, 6:4 gegen den Qualifikanten aus den USA.

Auch der deutsche Profi Philipp Kohlschreiber erreichte die dritte Runde. Dort trifft der 22-Jährige, der den Kolumbianer Alejandro Falla in vier Sätzen ausschaltete, auf Jarkko Nieminen.

Gegen den Finnen hatte Kohlschreiber vor zwei Wochen im westfälischen Halle noch verloren. "Da war ich aber nah dran", sagte der Deutsche, "ich glaube, ich bin jetzt reif genug, ihn zu pflücken."

Dagegen ist Florian Mayer ausgeschieden. Er unterlag am Donnerstagabend in London dem Amerikaner Andy Roddick mit 4:6, 1:6, 2:6 und musste sich damit als neunter der elf gestarteten deutschen Tennisprofis von den All England Championships verabschieden.

Bei den Damen ist Martina Müller als letzte deutsche Starterin ausgeschieden. Die 23-Jährige war gegen die Russin Anastasia Myskina chancenlos und unterlag der Weltranglistenelften 2:6, 1:6. Die Partie dauerte nur 50 Minuten.

hut/sid/dpa