Wimbledon Federer schlägt sich locker ins Endspiel
London - Mit seinem Finaleinzug in Wimbledon strebt Federer als erster Spieler seit Pete Sampras im Jahr 2000 eine erfolgreiche Titelverteidigung bei den All England Championships an. Der topgesetzte Schweizer bezwang am Samstag im ersten Halbfinale in der Verlängerung den Franzosen Sebastien Grosjean 6:2, 6:3, 7:6 (8:6).
Die Partie musste am Freitag beim Stand von 4:3 für Federer im dritten Satz wegen Regens und einbrechender Dunkelheit unterbrochen werden. Der Weltranglistenerste greift am Sonntag nach dem Vorjahreserfolg und den Australian Open im Januar in Melbourne nach seinem dritten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Grosjean verpasste durch die Niederlage auch in seinem vierten Anlauf nach Melbourne und Paris 2001 sowie Wimbledon 2003 den ersten Einzug in das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers.
Im Finale trifft Federer auf Andy Roddick aus den USA. Roddick setzte sich in der Verlängerung des zweiten Halbfinales am Samstag 6:4, 4:6, 7:5, 7:5 gegen den 20 Jahre alten Kroaten Mario Ancic durch und erreichte erstmals in seiner Laufbahn das Endspiel in Wimbledon. Auch das zweite Halbfinale wurde durch mehrere Regenunterbrechungen gestört.
Erstmals seit 1982 kommt es beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt zu einem Endspiel der beiden topgesetzten Spieler. Der 21 Jahre alte Roddick strebt nach den US Open 2003 seinen zweiten Grand-Slam-Titel an.