Wimbledon: Haas gibt auf - Kiefer weiter - DER SPIEGEL
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Wimbledon Haas gibt auf - Kiefer weiter

Weil es im Rücken zwickte, war der Wimbledon-Auftritt von Tommy Haas schneller beendet als vorgesehen. Dafür sorgten Nicolas Kiefer und Rainer Schüttler für positive Nachrichten.
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London - Tommy Haas ist nach einer schwachen Leistung und anscheinend mit körperlichen Problemen bereits in der ersten Runde in Wimbledon gescheitert. Der an 17 gesetzte Deutsche gab gegen Wayne Black aus Simbabwe beim Stand von 4:6, 7:5, 1:6, 0:3 auf und schied damit bei seiner fünften Teilnahme an den All England Tennis Championships erstmals bereits in seinem Auftaktmatch aus.

Besser erging es Haas' Daviscupkollegen Nicolas Kiefer. Der 23-Jährige aus Holzminden bezwang am Dienstagabend den Spanier Alex Calatrava mit 2:6, 6:3, 6:1, 6:4 und trifft nun auf den Niederländer Jan Siemerink oder Kristian Pless aus Dänemark.

Schüttler in Runde zwei gegen Grosjean


Rainer Schüttler hat dagegen durch seinen 7:6 (7:3), 7:6 (7:4), 7:5-Erfolg über den Kroaten Ivan Ljubicic die zweite Runde erreicht, in der er auf den an Nummer neun gesetzten Franzosen Sebastien Grosjean trifft. Schüttler zeigte eine gute Leistung und überzeugte durch seine Nervenstärke und seinen sicheren Aufschlag. Das entscheidende Break zum Matchgewinn gelang mit dem letzten Spiel.

Auf Nebenplatz fünf zeigte Haas gegen Black eine erschreckend schwache Leistung. Black war nach seiner Niederlage in der Qualifikation gegen Ivo Heuberger (Schweiz) nur als "Lucky Loser" ins Hauptfeld gelangt. Der Doppelspezialist brauchte bei hochsommerlichen Temperaturen nur den Ball im Spiel zu halten, Haas gab ihm mit schlecht vorbereiteten Angriffsbällen und zahlreichen unerzwungenen Fehlern immer wieder Chancen zu Punkten.

Zweimal medizinische Hilfe


Der Deutsche ließ sich bereits nach Ende des ersten Satzes vom Masseur am Rücken behandeln. Bei 0:3 rief er erneut nach medizinischer Hilfe weil er sich unwohl fühlte und gab die Partie nach 2:20 Stunden schließlich auf. Unter Rückenproblemen hat der Daviscupspieler seit langem zu leiden, akute Probleme waren vor seinem Start beim wichtigsten Tennisturnier der Welt allerdings nicht bekannt.