Wimbledon-Halbfinale: Becker von Gestöhne genervt - DER SPIEGEL
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Wimbledon-Halbfinale Becker von Gestöhne genervt

Es war ein hochkarätiges, aber auch sehr lautes Match. Das Wimbledon-Halbfinale zwischen Venus Williams und Maria Scharapowa geht als Duell der Schreie in die Tennis-Geschichte ein. Boris Becker löste das Akustik-Problem auf seine Art und Weise: Er drehte den Ton leiser.
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London - "Es war eines der besten Damen-Matches, die ich je gesehen habe", sagte Becker der dpa. "Aber nach ein paar Spielen habe ich den Ton leiser gestellt, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe", so die deutsche Tennis-Legende in Anspielung auf das Gestöhne und Geschreie der beiden lautstarken Gegnerinnen. Am Ende setzte sich die Amerikanerin Williams gegen Vorjahressiegerin Scharapowa aus Russland mit 7:6 (7:2), 6:1 durch und zog in ihr erstes großes Endspiel seit zwei Jahren ein.

Dort trifft sie am Samstag (15 Uhr) im US-Duell auf Lindsay Davenport. Die Weltranglisten-Erste bezwang in der Fortsetzung des am Donnerstag wegen Regens abgebrochenen Halbfinals die Französin Amelie Mauresmo mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:4), 6:4. Davenport hat damit erstmals seit ihrem Triumph 1999 über Steffi Graf wieder das Endspiel in Wimbledon erreicht.