Wimbledon: Huber scheitert an Henin - DER SPIEGEL
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Wimbledon Huber scheitert an Henin

Während Anke Huber im Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon ausscheidet, schaffen die Turnierfavoritinnen der Sprung in die Runde der letzten acht.
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London - Die 26-Jährige unterlag Justine Henin mit 6:4, 2:6, 2:6. Durch die Niederlage gegen die French-Open-Halbfinalistin verpasste es die Karlsdorferin, erstmals in ihrer Karriere bei den All England Championships das Viertelfinale zu erreichen.

Die an Nummer 18 gesetzte Huber zeigte im ersten Satz zwar die beste Leistung seit ihrem Comeback nach der Handgelenksverletzung im Februar. Am Ende setzte sich jedoch ihre sieben Jahre jüngere Kontrahentin durch. Henin, die zwölf Plätze besser als Huber postierte Weltranglisten-Neunte, verwandelte nach 1:41 Stunden ihren vierten Matchball.

Capriati und Davenport weiter dabei

Während Anke Huber auf Nebenplatz 13 den kürzeren zog, gaben sich die Favoritinnen keine Blöße. Jennifer Capriati schlug Sandrine Testud (Frankreich) mit 6:1, 6:2. Im Viertelfinale gegen ihre Landsfrau Serena Williams hat die US-Amerikanerin nun allerdings den ersten echten Test vor sich. "Serena spielt hier sehr gut, es wird sehr schwer", sagte Capriati: "Ich habe sie zuletzt zweimal geschlagen, sie wird sicherlich Revanche wollen."

Lindsay Davenport, die 1999 Steffi Graf in deren letzten Wimbledon-Endspiel geschlagen hatte, setzte sich in einem umkämpften Match gegen die Jugoslawin Jelena Dokic mit 7:5, 6:4 durch. Die 25-Jährige spielt nun gegen Paris-Finalistin Kim Clijsters aus Belgien, die sich in zwei Tiebreaks gegen Meghann Shaughnessy (USA) durchsetzte und der an Nummer drei gesetzten US-Amerikanerin einen harten Kampf verspricht: "Ich hasse es, zu verlieren, und ich werde sicherlich nie aufgeben."

Goran Ivanisevic schockt Greg Rusedski

Bei den Herren ist Goran Ivanisevic weiter die große Überraschung des Turniers. Der Kroate, der unter starken Schulterschmerzen leidet und sich vor jedem Match fitspritzen lassen muss, warf den Lokalmatadoren Greg Rusedski mit 7:6 (7:5), 6:4, 6:4 aus dem Rennen und steht jetzt im Viertelfinale.

Die Runde der letzten acht erreichte auch Vorjahresfinalist Patrick Rafter. Der 28-jährige Australier, der seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt hat, besiegte den Russen Michel Juschny 2:6, 6:3, 6:2, 7:5. Rafters nächster Gegner ist der Schwede Thomas Enqvist, der Guillermo Canas (Argentinien) mit 6:3, 6:3, 6:1 abfertigte. Marat Safin (Russland) demontierte den Franzosen Arnaud Clement mit 6:0, 6:3, 6:2.