Wimbledon: Kiefer in der dritten Runde - DER SPIEGEL
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Wimbledon Kiefer in der dritten Runde

Die Reihen der deutschen Tennis-Profis beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon lichten sich. Wenigstens hat Nicolas Kiefer die Nerven behalten können.
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London - Nicolas Kiefer hat beim Grand-Slam-Tennisturnier in Wimbledon die dritte Runde erreicht. Der 23-Jährige bezwang am Donnerstag in London den Dänen Kristian Pless mit 7:6 (7:1), 6:2, 6:4 und trifft nun am Samstag auf den Franzosen Cedric Pioline oder Andreij Stoliarow aus Russland.

Ausgeschieden sind dagegen Jana Kandarr, Anca Barna und Rainer Schüttler, so dass von dem ehedem 15 Akteure starken Aufgebot des Deutschen Tennis Bundes (DTB) neben Kiefer nur noch Anke Huber und David Prinosil in den Einzelkonkurrenzen dabei sind.

Prinosil, der bereits am Mittwoch mit einem hart umkämpften Fünfsatzsieg über den Italiener Davide Sanguinetti die dritte Runde erreicht hatte, hat es nun mit Stoliarows Landsmann Marat Safin zu tun.

Schüttler versagte in den entscheidenden Situationen

Mit Schüttler scheiterte bereits der fünfte von insgesamt sieben gestarteten deutschen Herren. Der 25-Jährige unterlag in der zweiten Runde dem Franzosen Sebastien Grosjean mit 5:7, 2:6, 6:7 (6:8). Vor zwölf Monaten hatte Schüttler in Wimbledon noch die dritte Runde erreicht.

Gegen den Weltranglisten-Achten aus Marseille, der in Florida lebt, hatte Schüttler einige Chancen. Der Hesse patzte jedoch, wenn es wirklich darauf ankam - etwa beim Stand von 4:4 im ersten Satz, als er vier Breakbälle vergab.

Auch im dritten Satz versäumte es Schüttler auf "Court No. 3", die Big Points zu machen. So zwang er den Halbfinalisten der Australian und French Open zwar in den Tiebreak, konnte aber drei Satzbälle nicht verwerten.