Wimbledon: Kiefer und Sampras ausgeschieden - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Wimbledon Kiefer und Sampras ausgeschieden

Gegen Andre Agassi zog Nicolas Kiefer im Achtelfinale von Wimbledon den kürzeren. Auch für Titelverteidiger Pete Sampras war das Rasenturnier vorzeitig beendet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wimbledon - Die Viertelfinals in der Einzelwettbewerben finden ohne deutsche Beteiligung statt. Als letzter der 15 gestarteten deutschen Profis bei Damen und Herren scheiterte Nicolas Kiefer. Der Holzmindener verlor mit 3:6, 5:7, 5:7 gegen Andre Agassi. Zuvor war Anke Huber der Belgierin Justine Henin mit 6:4, 2:6, 2:6 unterlegen.

"Ich bin schon ziemlich enttäuscht, denn ich hatte mir mehr ausgerechnet", sagte Kiefer nach der Dreisatzniederlage. Der Sieger zeigte sich von seiner höflichen Seite. "Nicolas hat wirklich stark gespielt. Er muss aber noch mehr riskieren", kommentierte der US-amerikanische Weltranglistenzweite den Auftritt seines um 36 Plätze schlechter platzierten Konkurrenten.

Aus für Sampras

Eine überraschende Niederlage musste hingegen Agassis Landsmann Pete Sampras einstecken. Der Titelverteidiger, der zum fünften Mal in Serie gewinnen und so mit dem Schweden Björn Borg gleichziehen wollte, unterlag dem Schweizer Roger Federer 6:7 (7:9), 7:5, 4:6, 7:6 (7:2), 5:7.

Sampras, der in den vergangenen acht Jahren siebenmal in Wimbledon triumphiert hatte, schied so früh aus wie seit 1991 nicht mehr. "Ich bin unheimlich enttäuscht", gab der 29-Jährige nach der Niederlage gegen den zehn Jahre jüngeren Federer zu, "ich kam bei vielen Bällen zu spät."