Wimbledon: Venus Williams ringt Davenport nieder - DER SPIEGEL
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Wimbledon Venus Williams ringt Davenport nieder

Es war ein spannendes Finale, in dem Venus Williams das bessere Ende für sich hatte. Das US-amerikanische Duell gegen Lindsay Davenport gewann sie nach drei Sätzen. Beide Spielerinnen sorgten für das längste Damen-Endspiel in der Geschichte von Wimbledon.
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London - Davenport hatte im dritten Satz beim Spielstand von 5:4 einen Matchball vergeben. Schon in den Durchgängen zuvor konnte sie mehrfach eine Führung nicht halten. Schließlich setzte sich Venus Williams mit 4:6, 7:6 (7:4), 9:7 durch. Die frühere Weltranglisten-Erste hatte bereits 2000 und 2001 in Wimbledon den Titel geholt. Mit einer Spielzeit von 2:44 Stunden war das Endspiel das längste Damen-Finale in der Geschichte des bedeutendsten Rasenturniers der Welt.

Davenport, die aktuelle Nummer eins im Damentennis, verpasste durch die Niederlage die Revanche für die Endspiel-Niederlage vor fünf Jahren und wartet weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel seit den Australian Open 2000. Davenport hatte im Januar dieses Jahres das Endspiel in Australien gegen Venus Williams' Schwester Serena verloren.

Williams erhielt für ihren fünften Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier fast 850.000 Euro Siegprämie. Die 25-Jährige leidet seit zwei Jahren unter einer chronischen Bauchmuskelverletzung. Williams ist in der Weltrangliste inzwischen auf Rang 17 zurückgefallen, klettert durch den Erfolg gegen Davenport allerdings wieder auf Platz acht.