Wimbledon: Williams-Schwestern auf Finalkurs - DER SPIEGEL
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Wimbledon Williams-Schwestern auf Finalkurs

Mit Volldampf ins Halbfinale: Serena Williams und ihre Schwester Venus haben keine große Mühe in ihren Viertelfinal-Begegnungen gehabt. Beide treffen in der Runde der besten Vier auf schlagbare Gegnerinnen, so dass ein Familienduell im Finale immer wahrscheinlicher wird.
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Hamburg - Beim bedeutendsten Tennis-Turnier zogen Titelverteidigerin Venus sowie Serena Williams ins Halbfinale ein und benötigen damit jeweils noch einen Erfolg, um das dritte Schwestern-Duell in einem Endspiel auf dem heiligen Rasen perfekt zu machen.

Insgesamt achtmal standen sich die beiden Williams-Schwestern in ihrer Karriere schon in einem Finale gegenüber, davon sechsmal bei einem Grand Slam. In Wimbledon gab es das US-Duell zweimal: 2002 und 2003 triumphierte Serena. Dennoch hat Venus die bessere Bilanz an der Church Road. Die 28-Jährige gewann den Titel 2000, 2001, 2005 und 2007.

Für die Überraschung des Tages sorgte aber Zheng Jie, die als erste Chinesin das Halbfinale bei einem Grand Slam erreichte. Die 24-Jährige bezwang Nicole Vaidisova aus Tschechien 6:2, 5:7, 6:1. 2006 hatte Li Na mit ihrem Viertelfinaleinzug in Wimbledon für das bislang beste Ergebnis einer Chinesin bei einem Major gesorgt.

Venus Williams erreichte durch ein 6:4, 6:3 über Tamarine Tanasugarn aus Thailand in die Vorschlussrunde. Sie trifft nun auf Jelena Dementjewa, die sich zu einem 6:1, 6:7 (6:8), 6:3-Erfolg im russischen Duell über Nadja Petrowa zitterte. 5:1 hatte Dementjewa im zweiten Satz schon geführt und danach auch im Tiebreak bereits zwei Matchbälle vergeben. Anschließend zog Serena mit einem 6:4, 6:0 über Agnieszka Radwanska aus Polen nach. Die jüngere der Schwestern muss nun gegen Zheng Jie antreten, die erst mit einer Wildcard ins Hauptfeld gelangt war.

Die Weltranglistenfünfte Dementjewa ist nach dem Aus der ersten Vier der Rangliste mit Ana Ivanovic, Maria Scharapowa, Jelena Jankovic und Swetlana Kusnezowa die am höchsten gesetzte Spielerin im Feld. In ihrer Karriere stand sie schon zweimal in einem Grand-Slam-Finale: 2004 bei den French Open und den US Open.

mig/sid