Winterspiele 2018: Olympia-Bewerber München hat Geldsorgen - DER SPIEGEL
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Winterspiele 2018 Olympia-Bewerber München hat Geldsorgen

Fast sieben Millionen Euro fehlen im Budget der Münchner Olympia-Bewerbung für die Spiele 2018. Die bayerische Staatsregierung geht davon aus, dass Sponsoren diese Lücke schließen. Die Olympia-Gegner sind da weit weniger optimistisch.
Olympia-Gegner in München: Befürchtungen über zusätzliche Steuerbelastungen
Olympia-Gegner in München: Befürchtungen über zusätzliche Steuerbelastungen

Olympia-Gegner in München: Befürchtungen über zusätzliche Steuerbelastungen

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Hamburg - Drei Monate vor der Vergabe der Olympischen Winterspiele klafft im Budget der Bewerbungsgesellschaft München 2018 noch ein großes Loch. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, fehlen in dem auf 33 Millionen Euro ausgelegten Etat noch 6,9 Millionen Euro. Sollte man die nötigen Finanzmittel nicht zusammenbekommen, würde der Steuerzahler dafür aufkommen müssen. Als Gesellschafter haften der Freistaat Bayern mit 18 Prozent, die Stadt München (61 Prozent), Garmisch-Partenkirchen (16) und das Berchtesgadener Land (4).

Dennoch geht die bayerische Staatskanzlei davon aus, dass die benötigten Finanzmittel noch aus der Privatwirtschaft generiert werden können. Mitte Februar hatte die Bewerbungsgesellschaft einen weiteren von nun insgesamt elf Sponsoren präsentiert. Die Olympiagegner sind weitaus weniger optimistisch. "Die müssen sagen, wo das fehlende Geld herkommen soll oder eingestehen, wie viel die Bewerbung den Steuerzahler kosten wird", sagte Ludwig Hartmann, Sprecher des Bündnisses Nolympia und Landtagsabgeordneter der Grünen. '"Die Bewerber wissen doch schon lange, dass sie nicht ohne Steuermittel auskommen werden."

Um über die tatsächliche Finanzlage, zu der es offenbar aus Wettbewerbsgründen keine harten Zahlen gebe, Klarheit zu bekommen, würden die Grünen im Landtag laut Hartmann auch rechtliche Schritte in Erwägung ziehen.

aha/sid