WM-Viertelfinale Deutsche Handballer fordern den Weltmeister
Hamburg - Spanien belegt nach der 28:29 (16:11)-Niederlage gegen Kroatien in der Gruppe II nur Rang drei. Damit kommt es am Dienstag in Köln (17.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) zum Duell gegen die DHB-Auswahl, die in der Gruppe I hinter Polen auf Platz zwei rangiert. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand hatte im letzten Zwischenrundenspiel Island 33:28 (17:11) geschlagen.
Die Kroaten treffen am Dienstag um 20 Uhr ebenfalls in Köln auf Frankreich, das schon vor dem abschließenden 28:26 (18:11) gegen Tunesien als Vierter der Gruppe I feststand. Den letzten Platz in der K.o.-Runde sicherte sich der dreimalige Olympiasieger Russland vor 12.500 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer Arena mit einem 26:25 (12:15) gegen Ungarn.
Die Russen treffen am Dienstag in Hamburg (17.30 Uhr) auf Polen. Außerdem spielt am selben Tag Island gegen Dänemark (20 Uhr in Hamburg), das durch ein 33:29 (17:15) gegen Tschechien die Spanier noch von Platz zwei in der Gruppe II verdrängte.
Den Sieg in der Gruppe I hatten sich die Polen durch ein souveränes 38:27 (17:13) gegen Slowenien gesichert. Bei den Polen avancierte der überragende Flensburger Rückraumspieler Marcin Lijewski vor 5600 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion mit elf Treffern zum Matchwinner. Der Kroate Blazenko Lackovic, in der Bundesliga für die SG Flensburg-Handewitt aktiv, war sich derweil nach dem Sieg gegen Spanien sicher: "Wir sind reif für den Titel, wir sind die beste Mannschaft." Bester Werfer seines Teams war Igor Vori mit sieben Treffern.
pav/sid