French-Open-Halbfinale: Coco Gauff beendet Loïs Boissons Märchen - DER SPIEGEL
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French-Open-Halbfinale Gauff beendet den französischen Fiebertraum

Bei ihrem ersten Major-Turnier war die Französin Loïs Boisson gleich bis ins Halbfinale vorgedrungen, unter Jubelstürmen der Pariser Fans. Dort wartete Coco Gauff, die kurzen Prozess mit der Debütantin machte.
Coco Gauff im Halbfinale der French Open
Coco Gauff im Halbfinale der French Open

Coco Gauff im Halbfinale der French Open

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Lisi Niesner / REUTERS

Coco Gauff hat zum zweiten Mal nach 2022 das Finale der French Open erreicht. Im Halbfinale gewann die US-Amerikanerin 6:1, 6:2 gegen Loïs Boisson aus Frankreich in nur 69 Minuten.

Die Französin war bislang die Geschichte des Turniers gewesen. Als Wildcard-Starterin hatte die 22-Jährige es bei ihrem ersten Grand-Slam-Turnier bis ins Halbfinale geschafft. In der Weltrangliste stand Boisson vor Turnierbeginn auf Platz 361. Besonders der Viertelfinalsieg gegen die an Nummer sechs gesetzte Mirra Andrejewa hatte das französische Publikum in Euphorie versetzt.

Endspiel gegen Sabalenka

Gauff zeigte aber keinerlei Sinn für Boissons Wunderlauf. Die 21-Jährige spielte nüchtern und war durch ihre Gegnerin kaum herausgefordert. Das dürfte im Finale anders laufen, wenn Gauff auf Aryna Sabalenka trifft. Die Belarussin ist die dominanteste Spielerin der Gegenwart, im Halbfinale schaltete sie mit einer imposanten Leistung die dreifache Titelverteidigerin Iga Swiatek aus.

Das Endspiel findet am Samstag statt. Für Gauff wäre es nach den US Open 2023 der zweite Grand-Slam-Sieg, Sabalenka peilt bereits ihren vierten Major-Triumph an. Die 27-Jährige hatte bereits zweimal in Australien (2023 und 2024) sowie einmal in New York (2024) gewonnen.

mrk