Raducanu nach Aufgabe bei Wimbledon »Die Erfahrungen dieser Woche haben mich eingeholt«
Emma Raducanu hat in Wimbledon für Furore gesorgt, musste im Achtelfinale aber aufgeben
Foto: Shutterstock / imago images/ShutterstockEmma Raducanu hat sich einen Tag nach ihrer Aufgabe im Achtelfinale von Wimbledon zu den Gründen für ihr Aus beim ältesten Rasenturnier der Welt geäußert. In den sozialen Medien schrieb die 18-Jährige, die als Nummer 338 der Welt sensationell die zweite Woche in London erreicht hatte, dass die außerordentliche Woche in Wimbledon sie wohl eingeholt habe.
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— Emma Raducanu (@EmmaRaducanu) July 6, 2021
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Gegen Ende des ersten Satzes im Achtelfinale habe sie nach einigen intensiven Ballwechseln angefangen, schwer zu atmen und ihr sei schwindelig gewesen, so Raducanu. »Das medizinische Team hat mir geraten, nicht weiterzuspielen. Und obwohl es sich wie die härteste Sache auf der Welt anfühlte, mein Wimbledon nicht auf dem Platz zu beenden, ging es mir nicht gut genug, um weiterzumachen«, so die Britin.
»Ich habe das beste Tennis meines Lebens vor fantastischen Zuschauern gespielt und ich glaube, die Erfahrungen dieser Woche haben mich eingeholt«, sagte Raducanu.
Die Teenagerin bedankte sich für die Unterstützung der Zuschauer bei ihren Matches: »Ich wollte unbedingt für euch gewinnen«. Die 18-Jährige kann dem Aus aber auch etwas Positives abgewinnen: »Die letzte Nacht wird mir dabei helfen zu lernen, was es braucht, um an der Spitze zu performen.« Sie könne nicht erwarten herauszufinden, was als Nächstes passieren wird.
Die Abiturientin hatte am Montagabend in London beim Stand von 4:6, 0:3 gegen die Australierin Ajla Tomljanovic aufgegeben. Raducanu, die nur dank einer Wildcard überhaupt in Wimbledon dabei war, hatte durch ihren überraschenden Vorstoß in die zweite Turnierwoche Begeisterung auf der Insel ausgelöst.
Nur zwei Wildcard-Starterinnen schafften es jemals ins Viertelfinale von Wimbledon: Die Berlinerin Sabine Lisicki (2011) und die Chinesin Zheng Jie (2008) zogen sogar ins Halbfinale ein.