Arbeitssieg: Nowitzki-Team kommt spät in Schwung - DER SPIEGEL
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Arbeitssieg Nowitzki-Team kommt spät in Schwung

Wenn das beste Team der NBA gegen die schlechteste Mannschaft der Liga spielt, ist das eigentlich eine klare Sache. Doch die Dallas Mavericks machten sich den Pflichtsieg gegen die Cleveland Cavaliers unnötig schwer, weil sie erst ab dem dritten Viertel die erwartete Form zeigten.
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Dallas - Mit 114:93 besiegten die Dallas Mavericks am Dienstagabend in eigener Halle die Cleveland Cavaliers und bleiben mit 51 Siegen bei 16 Niederlagen weiter das beste Team der NBA in dieser Saison. Zu dem erst am Ende klaren Erfolg steuerte Dirk Nowitzki 28 Punkte und acht Rebounds bei, besonders im dritten Viertel legte sich der deutsche Nationalspieler ins Zeug und erzielte zehn Punkte.

Zwei Tage nach dem Erfolg gegen Angstgegner Sacramento Kings taten sich die Mavericks gegen den Underdog äußerst schwer. Dallas-Coach Nelson verlor deshalb kurz vor der Halbzeit (53:52) die Nerven und wurde wegen Meckerns aus der Halle verwiesen. Co-Trainer Donnie Nelson, sein Sohn, sprang für ihn ein.

Finley verletzt


Doch weder vom Platzverweis seines Trainers noch von einer Verletzung Michael Finleys, der in der zweiten Halbzeit wegen einer Muskelverletzung nicht mehr spielen konnte, ließen sich die Gastgeber aus der Ruhe bringen. Besonders der kanadische Spielmacher Steve Nash drehte auf und erzielte 20 seiner 21 Punkte in der zweiten Halbzeit.

"Es war eine schwache erste Hälfte", musste auch Nash zugeben, "um den Vorsprung auf San Antonio auszubauen, mussten wir unbedingt gewinnen und fanden im dritten Viertel endlich unseren Rhythmus. Das war wichtig, gerade weil Michael verletzt war." Auch Nowitzki war nach der Pause deutlich motivierter. "Wir mussten Verantwortung übernehmen, weil Mike ausgefallen war", so Nowitzki, "aber ab dem dritten Viertel haben wir besser getroffen und das Tempo forciert. Nach einem so aufregenden Sieg, wie der über Sacramento am Sonntag, fehlte uns am Anfang einfach die Energie."

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