NBA: 76ers stoppen das "Wunderkind" - DER SPIEGEL
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NBA 76ers stoppen das "Wunderkind"

Weil Philadelphias Spielmacher Allen Iverson nicht zu bändigen war, kassierte Dallas eine bittere Heimniederlage. Auch das "German Wunderkind" Dirk Nowitzki konnte daran nichts ändern.
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Dallas - Auch mehr als 18.000 Fans in der ausverkauften Reunion Arena konnten die Dallas Mavericks und ihren deutschen Basketball-Nationalspieler Dirk Nowitzki nicht zum Sieg verhelfen. Gegen das beste Team der nordamerikanischen Profiliga NBA, die Philadelphia 76ers, verloren die Mavs 98:114. Für Philadelphia war es der elfte Auswärtssieg in Folge, womit das Team von Trainer Larry Brown den vereinseigenen Rekord aus dem Jahre 1980 einstellte.

Nowitzki brachte es auf 15 Punkte und 15 Rebounds und war damit drittbester Schütze seines Teams nach Michael Finley (27 Punkte) und dem wieder genesenen Steve Nash (20). Im ersten Duell hatte das "German Wunderkind" 36 Punkte zum 112:94-Erfolg seines Teams beigesteuert. Bester Schütze des Rückspiels war Allen Iverson, der 30 Punkte für Philadelphia erzielte. "Wir haben schnell gemerkt, dass er heute gut in Form ist, aber wir mussten auch die anderen in den Griff bekommen, und das haben wir einfach nicht geschafft", erklärte Nowitzki.

Dallas spielte zum sechsten Mal in den letzten zehn Heimspielen vor ausverkauften Rängen, nachdem die Halle in den ersten elf Partien der Saison kein einziges Mal komplett ausgelastet war. Die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen bedeutete einen kleinen Rückschlag für die Mavs, da die größten Konkurrenten der Midwest Division ihre Spiele am Dienstag gewannen.

Tabellenführer Utah Jazz besiegte die Golden State Warriors 110:78, die San Antonio Spurs setzten sich gegen die Vancouver Grizzlies mit 110:77 durch und verdrängten Dallas dadurch vom zweiten auf den dritten Rang. Im Westen sind die Texaner nun das sechstbeste Team, die besten acht kommen in die Playoffs.

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