NBA: Dallas überrascht im Texas-Derby - DER SPIEGEL
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NBA Dallas überrascht im Texas-Derby

Texas-Derby, Favorit gegen Außenseiter, Houston gegen Dallas - und es siegten die Mavericks. Dirk Nowitzki überzeugte, Matchwinner war aber ein Aufbauspieler. Die Detroit Pistons mit Allen Iverson haben die Serie der Cleveland Cavaliers beendet.
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Hamburg - Es war der Abend des Jason Terry. Der Pointguard der Dallas Mavericks war mit 31 Punkten der beste Schütze des Spiels und ließ den Ausfall von Small Forward Josh Howard (linkes Sprungelenk) vergessen. Terry versenkte 13 seiner 21 Versuche aus dem Feld und zwei von vier Dreiern. Damit hatte er maßgeblichen Anteil am 96:86-Erfolg seiner Dallas Mavericks bei den Houston Rockets. "Wenn der Coach den ersten Spielzug für dich ansagt, und der Wurf reingeht", sagte Terry, "dann denkst du, 'Mann, es muss meine Nacht sein'. Und du versuchst den nächsten Wurf."

Dallas' Terry (links), Houstons Scola: Voller Einsatz

Dallas' Terry (links), Houstons Scola: Voller Einsatz

Foto: REUTERS

Nur zu Beginn des vierten Viertels drohte das Spiel zu kippen, als Houston durch zwei Dreier von Pointguard Aaron Brooks auf drei Punkte an die Mavericks herankam. Doch mit einem Sprungwurf von Terry, einem Dreier von Jason Kidd und einem Drei-Punkt-Spiel erneut von Terry zog Dallas wieder davon.

Dirk Nowitzki war zweitbester Werfer der Mavericks. 24 Punkte (7/17) sind für den Forward eine gute Leistung, zumal sich der Deutsche auch noch zwölf Rebounds holte. Kidd traf nur drei seiner acht Würfe und verursachte fünf Ballverluste, steuerte aber neun Rebounds und sieben Assists bei.

Bei den Rockets fehlte der chinesische Starcenter Yao Ming wegen einer Fußverletzung, die gewohnte Dominanz unter den Körben konnte das Team so nicht ausspielen. Shooting Guard Tracy McGrady und Pointguard Rafer Alston waren mit jeweils 16 Punkten die besten Werfer ihres Teams. Nur 37 Prozent Trefferquote der Rockets aus dem Feld waren aber einfach zu wenig.

Pistons beenden Cavaliers-Serie

Im Topspiel des Tages trafen die Cleveland Cavaliers mit Superstar LeBron James in Detroit auf die Pistons. Detroit mit Zugang Allen Iverson lag zur Halbzeit 38:49 zurück, drehte in der Folge aber die Partie und setzte sich 96:89 durch. Nach acht Siegen in Folge endet damit die Serie der Cavaliers. "Es ist noch sehr früh, aber es ist aufregend", sagte Iverson über die guten Ergebnisse seines neuen Teams gegen starke Gegner.

NBA-Ergebnisse

Atlanta - Washingt. 91:87
Detroit - Cleveland 96:89
Miami - Toronto 95:101
Houston - Dallas 86:96
Minnesota - Philad. 102:96
New O. - Sacramento 96:105
Oklah. - LA Clippers 88:108
San Ant. - Denver 81:91
Utah - Milwaukee 105:94
Portland - Chicago 116:74

Wie schon beim Sieg gegen die Los Angeles Lakers am vergangenen Freitag war die starke Defensive der Pistons gegen den wichtigsten Spieler des Gegners der Schlüssel zum Erfolg. Forward James kam nur auf acht von 21 Treffern und insgesamt 25 Punkte.

Offensiv waren Shooting Guard Iverson (23 Punkte) und Center Rasheed Wallace (21) am erfolgreichsten. Wallace hatte dazu mit seinen 15 Rebonds maßgeblichen Anteil am Erfolg der Pistons. "Uns interessiert im Moment gar nicht, was die anderen Teams machen", sagte Wallace.

set