NBA: Debakel für Dallas - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

NBA Debakel für Dallas

Herbe Pleite: Im Kampf um die Play-Offs haben die Dallas Mavericks einen Rückschlag hinnehmen müssen. In Milwaukee verlor das Team von Dirk Nowitzki hoch. Der Deutsche war durch eine Verletzung gehandicapt, erzielte aber dennoch 30 Punkte. Die LA Lakers gewannen das Stadtduell.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks verloren bei den Milwaukee Bucks deutlich 99:133, nachdem die Partie noch bis zur Mitte des dritten Viertels vollkommen ausgeglichen (67:67) war. Doch dann zogen die Bucks davon. Ein 19:2-Punkte-Lauf bildete den Grundstein für den hohen Sieg. Beste Werfer der Gastgeber waren Power Forward Charlie Villanueva (32) und Guard Michael Reed (27). Guard Ramon Sessions steuerte noch weitere 21 Zähler hinzu.

Auf Seiten der Mavericks erzielte Nowitzki die meisten Punkte (30), war allerdings ab dem zweiten Viertel gehandicapt. Nachdem er sich im Kampf um den Ball den linken Daumen gestaucht hatte, musste er mit einer Bandage spielen. "Das war einfach nur peinlich", sagte der deutsche Nationalspieler nach der Begegnung: "Sie konnten machen, was sie wollten." Und auch Maverick-Coach Rick Carlisle zeigte sich enttäuscht: "Ich bin vor allem mit dem zweiten und dritten Viertel nicht zufrieden. Wir sind besser als das, was wir gezeigt haben." In den beiden Mittelabschnitten trafen die Bucks mehr als 80 Prozent ihrer Würfe.

Die Mavericks stehen in der Western Conference  auf dem neunten Platz mit einer Bilanz von 24 Siegen zu 18 Niederlagen.

Im Stadtduell von Los Angeles gewannen die Lakers gegen die Clippers 108:97. Lakers-Center Andrew Bynum war der überragende Akteur und machte 42 Punkte. "Ich wusste gar nicht, wieviele Punkte ich habe. Aber dann haben die Fans mir zugeschrien, ich solle die 40-Punkte-Marke knacken", sagte Bynum und versuchte gleich, seine Leistung wieder zu relativieren: "Ich konnte heute viele leichte Körbe machen."

Ergebnisse NBA

Charl. - Memphis 101:86
Detroit - Toronto 95:76
Miami - Boston 83:98
NY Knicks - Phoenix 114:109
New Orl. - New J. 102:92
Milwaukee - Dallas 133:99
Houston - Utah 108:99
Portland - Cleveland 98:104
Sacr. - Wash. 107:110
Golden St. - Okl. 121:122
LA L. - Clippers 108:97

Der 21-Jährige ist der erste Lakers-Spieler neben Kobe Bryant, der mehr als 40 Punkte geworfen hat, seit Shaquille O'Neal 2003 48 Punke gegen Boston machte. Die Clippers traten ohne vier ihrer besten Spieler an. Guard Baron Davis (Steißbein), Center Chris Kaman (linker Fuß), Forward Zach Randolph (linkes Knie) und Center Marcus Camby (linker Knöchel) mussten wegen Verletzungen aussetzen.

Die Cleveland Cavaliers mit Forward LeBron James, der 34 Punkte erzielte, gewannen 104:98 gegen die Portland Trail Blazers. Guard Mo Williams steuerte weitere 33 Punkte zum Sieg der "Cavs" hinzu - seine persönliche Saison-Bestleistung. Er versenkte zudem sechs Drei-Punkte-Würfe. Auf Seiten der Trail Blazers kam Guard Brandon Roy auf 23 Punkte, Forward LaMarcus Aldridge auf 21. Die Cavaliers haben nun eine Bilanz von 32 Siegen zu 8 Niederlagen.

Die Boston Celtics gewannen ihr Spiel in Miami gegen die Heat 98:83. Die Shooting Guards Ray Allen (27) und Eddie House (25) waren Garanten für den Sieg. Heat-Guard Dwyane Wade, der in der Halbzeit zum NBA-Spieler des Monats Dezember ausgezeichnet wurde, machte 25 Punkte, konnte aber die 19. Saisonniederlage nicht verhindern. Bei den Celtics stehen 35 Siege 9 Niederlagen gegenüber.

kna/dpa