NBA-Dunks Wilde Kerle, heiße Körbe
10. Clyde Drexler: Am College in Houston war "Clyde The Glide" mit Hakeem "The Dream" Olajuwon Teil der "Phi Slamma Jamma", in Portland die leisere Antwort auf Michael Jordan. Drexler ist die Definition von Smoothness und Eleganz.
9. Kobe Bryant: Der Mann, der sich "Black Mamba" nannte, war einst als "Showboat" bekannt wegen seines Flairs für den fetten Jam. Der beste Spieler der Liga? Jedenfalls einer der Top-Dunker, auch wenn er den miesesten Contest der NBA-Geschichte gewann (1997).
8. Jason Richardson: 2004 nur einen gelungenen Off-The-Floor-Elbow-In-The-Rim-Dunk vom dritten Slam-Dunk-Contest-Sieg in Serie entfernt. Dies wäre NBA-Rekord gewesen.
7. Darryl Dawkins: Der Schoko-Donner, von der Highschool in die NBA-Enzyklopädie. Der Backboardzerstörer und Dunk-Benenner inspirierte Musiker, forcierte Innovationen und faszinierte Fans mit seinen Monster-Jams.
6. Shawn Kemp: Dass das Runde ins Runde gehört, wusste der "Reignmen" nicht nur beim Slammen. So produzierte der Überathlet Highlight um Highlight, bis er die McDonald's-Rabattmarken in der Zeitung fand.
5. David Thompson: Der "Skywalker" wandelte gerne auf der bösen Seite der (Drogen-)Macht und ruinierte sich beim Sturz die Studio-54-Treppe herunter die Knie. Bis dahin lieferte er dank 44-Inch-Vertical unzählige Highlights.
4. Julius Erving: Der Doctor kultivierte die Dunk-Kultur, ob in der ABA oder in der NBA aber leider bekam das in der ABA keiner so richtig mit. Dennoch: Dr. J vereint Hops, Kreativität und Eleganz, dazu gibt's den Vorreiter-Bonus. Denn ohne Docs Dunks gäb's dieses Heft nicht. Hätte es in den 70ern schon Camcorder gegeben, wäre er wohl die Nummer eins.
3. Dominique Wilkins: Der "Human Highlight Film" Untertitel: Pure Power. Ein großartiger Scorer und ein noch besserer Dunker, der mit schöner Regelmäßigkeit gedisst wird (Hallo, Hall of Fame! Hallo, Top 50!). Nicht von uns. Nur Platz drei, weil ihm einfach die Länge fehlte.
2. Michael Jordan: Zweimal in Serie Slam-Dunk-Champion dank Freiwurflinien-Dunk. Der junge MJ beförderte den Dunk (samt NBA) in die Mainstream-Medien, womit er Dr. J's Werk vollendete. Nur wegen ihm stecken weltweit Nachwuchs-Baller beim Slam die Zunge raus.
1. Vince Carter: Wer neben allwöchentlichen Jam-Unglaublichkeiten den besten Dunk und die beste Vorstellung beim Slam-Dunk-Contest der Basketball-Historie liefert, wird mit Platz eins belohnt. Verfügt als Einziger über die Über-Kombination aus Hangtime, Flugweite und Power.