NBA-Endspiel: Spurs mit einer Hand an der Trophäe - DER SPIEGEL
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NBA-Endspiel Spurs mit einer Hand an der Trophäe

Die San Antonio Spurs haben die dritte Partie bei den Detroit Pistons gewonnen und erneut die Führung in der Best-of-seven-Serie übernommen. Nach zwei Heimsiegen in den ersten beiden Spielen hatten die Spurs zweimal auswärts verloren. Entscheidender Mann in einem dramatischen Spiel war ein Routinier von der Bank.
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Detroit - Robert Horry bescherte den Spurs 5,8 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung mit einem Dreipunktewurf den 96:95-Auswärtssieg bei den Detroit Pistons. Der 34-Jährige brachte den Favoriten in der Best-of-seven-Serie damit 3:2 in Führung. In einer ausgeglichenen Partie wechselte die Führung zwölf Mal, am Ende der regulären Spielzeit hatte es 89:89 gestanden.

"An einem Abend wie diesem habe ich den Ball einfach fliegen lassen. Schon beim Wurf spürte ich, dass er rein ging", sagte Horry. Der fünfmalige NBA-Champion war mit 21 Punkten - davon fünf verwandelten Dreipunktwürfe - zweitbester Spurs-Werfer hinter Tim Duncan, der auf 26 Punkte und 19 Rebounds kam. Bei Detroit war Chauncey Billups mit 34 Punkten erfolgreichster Werfer. Richard Hamilton vergab zwei Sekunden vor Schluss mit einem Wurf auf den Korbrand die letzte Chance für den Titelverteidiger.

Trotz der guten Ausgangsposition warnte Duncan seine Kollegen vor übergroßem Optimismus. "Wir müssen unbedingt das nächste Spiel gewinnen, um eine siebte Begegnung zu vermeiden. Kein Team ist mit dem Rücken zur Wand stärker als Detroit", so der Center. Für einen Sieg müsste sich Duncan aber sicherer von der Freiwurflinie zeigen. Der 28-Jährige vergab dort sieben von elf Möglichkeiten und bescherte den eigentlich schon geschlagenen Pistons damit unfreiwillig die Verlängerung.

Spiel sechs findet am Dienstagabend in San Antonio statt. In einer eventuell notwendigen siebten Partie hätten am Donnerstag wiederum die Spurs Heimrecht.

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