NBA: Lakers und Raptors beenden Pleitenserien - DER SPIEGEL
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NBA Lakers und Raptors beenden Pleitenserien

Zurück in der Erfolgsspur: Gegen die Memphis Grizzlies stoppten die LA Lakers ihre Talfahrt. Beim Vizemeister setzte sich zudem Forward Pau Gasol im Duell mit seinem jüngeren Bruder Marc durch. Auch die Toronto Raptors siegten, Denver hielt Portlands Brandon Roy in Schach.
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Hamburg - Die Los Angeles Lakers stoppten mit einem 105:96-Erfolg bei den Memphis Grizzlies ihre bisher längste Niederlagenserie der Saison. Zwar verlor der Vizemeister zuvor lediglich zwei Partien in Folge, im Fernduell mit den Boston Celtics (aktuell 18 Siege hintereinander) um die beste Bilanz der Liga schmerzten jedoch auch diese.

Wieder einmal war es Star-Guard Kobe Bryant, der die Hauptlast in der Offensive schulterte. Bei 14 seiner 23 Wurfversuche aus dem Feld traf der 30-Jährige den Korb. Insgesamt kam Bryant auf 36 Punkte.

Im ersten direkten Duell der Gasol-Brüder setzte sich Pau im Lakers-Jersey gegen seinen Bruder Marc durch. "Einer musste heute verlieren. Klar bin ich froh über unseren Sieg, aber es tut mir auch leid, dass es Marc und die Grizzlies treffen musste", sagte der 28-Jährige, der 15 Punkte und sieben Rebounds beisteuerte. Sein fünf Jahre jüngerer Bruder kam ebenfalls auf sieben Rebounds, tat sich jedoch in der Offensive schwer (8 Punkte).

Durch den Erfolg untermauerten die Lakers ihre Dominanz in der Western Conference, die sie mit 22 Siegen bei fünf Niederlagen anführen. Ligaweit belegt das Team von Trainer Phil Jackson hinter den Celtics (26:2) und den Cleveland Cavaliers (23:4) den dritten Rang.

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie konnten sich die Toronto Raptors über einen 97:75-Erfolg bei den Los Angeles Clippers freuen. Beim Club aus Kanada überzeugte vor allem Forward Chris Bosh. Der Nachwuchsstar erzielte 18 seiner insgesamt 31 Punkte im Schlussviertel, sicherte sich dazu sieben Rebounds. "Wir haben den Ball einfach zu Chris gegeben. Ihn konnten die Clippers nicht stoppen", erläuterte Raptors-Coach Jay Triano seine Taktik nach der Partie.

NBA-Ergebnisse

Orlando - Golden St. 113:81
New Jersey - Houston 91:114
Memphis - LA Lakers 96:105
San Ant. - Sacram. 101:85
Denver - Portland 97:89
LA Clippers - Toronto 75:97

Toronto, als einer der Mitfavoriten in der Eastern Conference in die Saison gestartet, liegt trotz des Erfolges weiter außerhalb der Playoff-Ränge. Die Bilanz von elf Siegen bei 17 Niederlagen reicht aktuell nur für Platz zwölf im Osten.

Im Duell zweier Playoff-Kandidaten im Westen setzten sich die Denver Nuggets 97:89 gegen die Portland Trail Blazers durch. Forward Nené führte die Statistiken mit 19 Punkten und elf Rebounds an. Nuggets-Aufbauspieler Chauncey Billups kam ebenfalls auf 19 Zähler und zehn Korbvorlagen.

Das Erfolgsgeheimnis seines Teams, das ohne Superstar Carmelo Anthony (Ellenbogenverletzung) angetreten war, sah Denver-Trainer George Karl jedoch vor allem in der Verteidigungsleistung gegen Portlands Guard Brandon Roy. Dieser hatte mit 52 Punkten gegen die Phoenix Suns zuletzt einen persönlichen Rekord aufgestellt. "Wann immer er den Ball berührt hat, haben wir zwei Spieler auf ihn angesetzt", sagte Karl nach der Partie. Die Taktik zahlte sich aus, Roy erzielte nur acht Punkte, traf lediglich drei seiner elf Versuche aus dem Feld.

Die Nuggets belegen in der Western Conference den vierten Rang (18:10), Portland liegt zwei Plätze dahinter (17:11).

jok/NBA

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