NBA-Playoffs Cheeseburger killte die Lakers
Sacramento - "Nächstes Mal werde ich zu McDonald's gehen. Dann wird mir das nicht passieren", scherzte Bryant am Pfingstmontag nach der 90:96-Niederlage seiner Lakers in Sacramento.
Der Spielmacher des Titelverteidigers hatte am Abend vor dem Spiel einen Cheeseburger und ein Stück Käsekuchen gegessen. Die Folgen waren extreme Magenkrämpfe und mehrmaliges Erbrechen. Noch kurz vor dem Anpfiff war Bryants Einsatz nicht sicher. Der Körper des 23-Jährigen war derart ausgetrocknet, dass ihm drei Liter Flüssigkeit intravenös zugeführt werden mussten.
Dennoch war Bryant mit 22 Punkten zweitbester Lakers-Werfer hinter hinter Shaquille O'Neal (35). Bei den Kings, die in der Best-of-seven-Finalserie der Western Conference zum 1:1 ausgleichen konnten, avancierte Chris Webber mit 21 Zählern zum erfolgreichsten Schützen. Die dritte Partie findet am Freitag in Los Angeles statt.
Für die Lakers riss mit der Niederlage in Sacramento eine fast zweijährige Erfolgsserie. Nach zwölf Siegen in Playoff-Auswärtsspielen hintereinander kassierte der NBA-Champion der beiden vergangenen Jahre erstmals wieder eine Niederlage. Zuvor hatten die Kalifornier letztmals während der NBA-Endspielserie im Juni 2000 bei den Indiana Pacers den Kürzeren gezogen.