NBA-Playoffs: Die Lakers leben noch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

NBA-Playoffs Die Lakers leben noch

Die Los Angeles Lakers haben ihren Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen können. Der NBA-Titelverteidiger gewann seine Heimpartie gegen die Sacramento Kings und erzwang ein siebtes Playoff-Spiel.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Los Angeles - Die Lakers entschieden am Freitag vor heimischem Publikum das sechste Duell im Endspiel der Western Conference mit 106:102 gegen Sacramento für sich. Die Entscheidung über den Einzug ins NBA-Endspiel fällt am Sonntag in Sacramento.

Dass die Lakers noch im Meisterschaftsrennen sind, verdanken sie ihren Stars Shaquille O'Neal und Kobe Bryant. O'Neal brachte es auf 41 Punkte und 17 Rebounds. Bryant, der in den letzten 20 Sekunden vier Freiwürfe verwandelte, erreichte 31 Zähler. Bester Kings-Werfer war Chris Webber (23 Punkte).

New Jersey erstmals im NBA-Endspiel

Im Finale der Eastern Conference ist hingegen bereits alles klar. Die New Jersey Nets haben erstmals in ihrer 26-jährigen Clubgeschichte den Einzug ins NBA-Finale geschaft. Das beste Vorrundenteam des Ostens kam am Freitag bei den Boston Celtics zu einem 96:88-Auswärtserfolg und setzte sich in der Best-of-seven-Serie mit 4:2 durch.

Sieggarant bei den Nets war einmal mehr Jason Kidd. Der Aufbauspieler schaffte mit 15 Punkten, 13 Rebounds und 13 Assists ein so genanntes "triple double". Bester Nets-Werfer war allerdings Kenyon Martin (16 Zähler). Bei NBA-Rekordchampion Boston, der zur Halbzeit noch mit 54:44 geführt hatte, traf Kenny Anderson mit 18 Punkten am häufigsten.

Mehr lesen über