NBA-Playoffs: Wade wird zu Washingtons Alptraum - DER SPIEGEL
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NBA-Playoffs Wade wird zu Washingtons Alptraum

Shaquille O'Neal spielt durchschnittliche Playoffs, doch auch ohne ihren leicht verletzten Center marschieren die Miami Heat bisher durch die Meisterrunde. Der Grund dafür heißt Dwyane Wade. Der Aufbauspieler besiegte im zweiten Spiel des Conference-Halbfinals Washington fast im Alleingang. Auch San Antonio gewann.
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Miami - Wade kam beim knappen 108:102-Erfolg gegen die Wizards auf 31 Punkte, 15 Assists und 7 Rebounds. Es war der sechste Sieg im sechsten Playoff-Spiel für Miami, das in der Best-of-seven-Serie mit 2:0 in Führung ging. "Wir haben versucht, die Räume für Wade eng zu machen", sagte der ernüchterte Washington-Coach Eddie Jordan, "er ist ein Tornado auf dem Feld".

Neben den erfolglosen Bemühungen, den gegnerischen Spielmacher zu stoppen, vermochten es die Wizards auch nicht, den angeschlagenen O'Neal ganz aus dem Spiel zu nehmen. Der Center kam auf 16 Punkte. "Selbst ein verletzter Shaq ist immer noch die Nummer 1 der Liga", kommentierte Washingtons Guard Gilbert Arenas, der auf 28 Punkte kam. Bester Scorer der Partie war Antawn Jamison. Der Forward der Wizards erzielte 32 Punkte.

Auch im zweiten Spiel des Abends setzte sich der Favorit durch. Die San Antonio Spurs gewannen ihr zweites Spiel und gingen in der Serie gegen die Seattle SuperSonics ebenfalls mit 2:0 in Führung. Beim deutlichen 108:91 kam Guard Manu Ginobili auf 28 Punkte, Superstar Tim Duncan steuerte 25 Zähler bei. Beim Gegner traf Ray Allen (25 Punkte) am besten.

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