Spurs zu stark: Ein Nowitzki reichte nicht - DER SPIEGEL
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Spurs zu stark Ein Nowitzki reichte nicht

Die Dallas Mavericks haben auch im dritten innertexanischen Duell dieser Saison gegen San Antonio den Kürzeren gezogen. Da half auch ein erneut überragender Dirk Nowitzki nichts. Die Spurs untermauerten ihren Status als zweitbestes Team der NBA.
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Hamburg - "Diese Niederlage ist keine Schande, weil wir bis zum Ende voll gegengehalten haben. San Antonio ist das heimstärkste Mannschaft der Liga, sie waren am Ende etwas konzentrierter", sagte Nowitzki nach dem 95:98 bei den Spurs. Der Deutsche brachte es als bester Mavericks-Werfer auf 36 Punkte und 14 Rebounds. Im ersten Spielviertel war Nowitzki noch leer ausgegangen.

"Wir haben auf einem sehr hohen Level gespielt, ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung", erklärte trotz der Niederlage Dallas-Coach Don Nelson, der auf die verletzten Stammspieler Eric (Center) und Josh Howard (Forward) verzichten musste. Vor 17.900 Zuschauern im SBC-Center war Tim Duncan mit 25 Punkten der erfolgreichste Spurs-Spieler. Zum Matchwinner avancierte jedoch Manu Ginobili: Der Argentinier, der insgesamt 22 Zähler beisteuerte, sicherte seinem Team mit drei verwandelten Freiwürfen innerhalb der letzten 13 Sekunden den elften Heimsieg nacheinander.

San Antonio führt mit 30 Siegen und 8 Niederlagen die Southwest Division der Western Conference vor Dallas (22/12) an. Unter allen 30 NBA-Teams ist nur Phoenix besser. Die Suns, die bislang 31 Spiele gewinnen konnten, kassierten mit dem 83:101 bei den Indiana Pacers die sechste Niederlage dieser Saison.

Das bestplatzierte NBA-Team verlor dabei auch noch den von Dallas nach Phoenix gewechselten Point Guard Steve Nash, der zu Beginn des zweiten Spielviertels mit einer Wadenzerrung ausscheiden musste. Auch den Los Angeles Lakers (19 Siege/15 Niederlagen) wird vorerst ein wichtiger Spieler fehlen.

Eine Kernspintomografie am Freiatg ergab bei Kobe Bryant eine starke Dehnung am rechten Knöchel, der Lakers-Topscorer wird mindestens fünf Spiele ausfallen. Bryant hatte sich die Verletzung am Donnerstag beim 98:94-Erfolg gegen die Cleveland Cavaliers (21 Siege/13 Niederlagen), den Spitzenreiter der Central Division der Eastern Conference, zugezogen.

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