Super Bowl: Kampftaucher gegen Terroristen - DER SPIEGEL
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Super Bowl Kampftaucher gegen Terroristen

Der Countdown zum größten und teuersten Einzelsportereignis der Welt läuft. Wenn am Sonntag Titelverteidiger New England und Philadelphia in Florida im Super-Bowl-Finale aufeinander treffen, geht es aber nicht nur sportlich um Superlative. Die Sicherheitsmaßnahmen verschlingen rund fünf Millionen Dollar - mehr als jemals zuvor.
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Jacksonville - Zum Schutz vor befürchteten Terrorangriffen werden 53 Sicherheitsdienste mit rund 3.400 Mitarbeitern beschäftigt. Jeder der knapp 77.000 Zuschauer wird am Eingang mit Metalldetektoren und Röntgenapparaten kontrolliert. "Wir tun, was nötig ist, um für die Fans Sicherheit zu garantieren", sagt der zuständige NFL-Vizepräsident Milt Ahlerich.

Der Schauplatz des Endspiels zwischen Patriots und Eagles, das Alltel-Stadion, wird am Abend des Spiels in einer bislang nicht gekannten Dimension hermetisch abgeriegelt. Um die Arena wurde eine 30-Meilen-Flugverbotszone eingerichtet, der Verkehr wird um die Innenstadt geleitet. Im angrenzenden St. Johns River sind Kampftaucher im Einsatz, die die Hotelschiffe mit ihren 3.500 Zimmern überwachen. Der zusätzliche Sicherheitszaun um das Stadion gerät dabei zur Selbstverständlichkeit.

Gewinner beim Super Bowl ist schon jetzt der US-Fernsehsender "Fox", der das Sportereignis des Jahres live überträgt. Pro 30-Sekunden-Werbespot kassiert das Unternehmen durchschnittlich 2,4 Millionen Dollar - auch das ist neuer Rekord in der NFL-Geschichte. Allein in den USA, so schätzt "Financial Times", wird das Endspiel von bis zu 145 Millionen Fernsehzuschauern gesehen.

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