Super Bowl Kampftaucher gegen Terroristen
Jacksonville - Zum Schutz vor befürchteten Terrorangriffen werden 53 Sicherheitsdienste mit rund 3.400 Mitarbeitern beschäftigt. Jeder der knapp 77.000 Zuschauer wird am Eingang mit Metalldetektoren und Röntgenapparaten kontrolliert. "Wir tun, was nötig ist, um für die Fans Sicherheit zu garantieren", sagt der zuständige NFL-Vizepräsident Milt Ahlerich.
Der Schauplatz des Endspiels zwischen Patriots und Eagles, das Alltel-Stadion, wird am Abend des Spiels in einer bislang nicht gekannten Dimension hermetisch abgeriegelt. Um die Arena wurde eine 30-Meilen-Flugverbotszone eingerichtet, der Verkehr wird um die Innenstadt geleitet. Im angrenzenden St. Johns River sind Kampftaucher im Einsatz, die die Hotelschiffe mit ihren 3.500 Zimmern überwachen. Der zusätzliche Sicherheitszaun um das Stadion gerät dabei zur Selbstverständlichkeit.
Gewinner beim Super Bowl ist schon jetzt der US-Fernsehsender "Fox", der das Sportereignis des Jahres live überträgt. Pro 30-Sekunden-Werbespot kassiert das Unternehmen durchschnittlich 2,4 Millionen Dollar - auch das ist neuer Rekord in der NFL-Geschichte. Allein in den USA, so schätzt "Financial Times", wird das Endspiel von bis zu 145 Millionen Fernsehzuschauern gesehen.