Touchdown-Rekord: Manning schreibt NFL-Geschichte - DER SPIEGEL
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Touchdown-Rekord Manning schreibt NFL-Geschichte

Peyton Manning, Spielmacher der Indianapolis Colts, hat seiner ohnehin schon erfolgreichen Saison die Krone aufgesetzt. Nachdem er mit den Colts vorzeitig in die Playoffs eingezogen war, brach er eine 18 Jahre alte Rekordmarke. Dennoch hatten die Football-Fans am Wochenende nicht nur positive Nachrichten zu bejubeln.
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Hamburg - Manning beförderte den Football im Spiel gegen die San Diego Chargers zweimal zu Touchdown-Pässen in die Endzone und überbot mit insgesamt 49 Touchdowns die 20 Jahre alte Bestmarke seines früheren Idols Dan Marino (48). Indianapolis gewann die Begegnung nach einem 16:31-Rückstand noch mit 34:31 (n.V.).

"Ich bin stolz, aber auch traurig, dass ich Dan den Rekord entrissen habe. Er war neben meinem Vater Archie das größte Vorbild meiner Football-Karriere", sagte Manning nach dem Spiel. Zu den ersten Gratulanten gehörte der im Stadion weilende Marino. "Wenn ich einem den Rekord gönne, dann Peyton. Er verkörpert das Gute in unserem Sport und hat sich diese Bestleistung redlich verdient", sagte der ehemalige Star der Miami Dolphins.

Einen Spieltag vor Ende der regulären Saison präsentierten sich die Titelfavoriten bereits in Playoff-Form. Die New England Patriots gewannen bei den New York Jets 23:7 und sicherten sich damit zum Auftakt der Ausscheidungsspiele ein Freilos. Auch die Pittsburgh Steelers dürfen zum Beginn der Playoffs zuschauen. Sie schlugen die Baltimore Ravens 20:7, verloren aber Quarterback Ben Roethlisberger. Der in dieser Saison noch ungeschlagene Rookie zog sich eine Rippenverletzung zu, soll aber pünktlich zu Beginn der Playoffs wieder fit sein.

Reggie White im Alter von 43 Jahren gestorben

Überschattet wurde der NFL-Spieltag von der Meldung über den frühen Tod von Reggie White. Der überaus beliebte Verteidiger, der im Jahre 2000 nach einer schillernden Karriere bei den Philadelphia Eagles, Green Bay Packers und Carolina Panthers vom Leistungssport zurücktrat, starb am Sonntag im Alter von nur 43 Jahren. Die Todesursache sollte Anfang der Woche durch eine Obduktion geklärt werden. White hatte seit Jahren mit Atemproblemen zu kämpfen. Nach seiner Laufbahn startete der "Minister of Defense" eine zweite Karriere als Prediger.

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