Wachablösung: Spurs stoßen Mavericks vom Thron - DER SPIEGEL
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Wachablösung Spurs stoßen Mavericks vom Thron

Die San Antonio Spurs haben dem Team von Dirk Nowitzki die Grenzen aufgezeigt und sich mit einem Sieg über die Dallas Mavericks an die Spitze der Western Conference gesetzt. Im Schlussviertel lief ausgerechnet ein ehemaliger Mavericks-Spieler zu großer Form auf.
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Hamburg - "Das war heute ein Spiel mit Play-Off-Atmosphäre", sagte Spurs-Trainer Gregg Popovich nach dem 98:89-Heimerfolg seines Teams über Dallas. "Wir haben in der ersten Hälfte vergeblich versucht Pressing zu spielen, in der zweiten Spielhälfte haben wir dann aber die Intensität erhöht", so Popovich. Die Zuschauer im AT&T Center sahen zu Anfang eine weitestgehend ausgeglichene Begegnung, in der die Mavericks zwischenzeitlich sogar kurzzeitig mit zwölf Punkten in Führung lagen. Doch mit einer brillanten Verteidigung und einem am Ende treffsicheren Michael Finley holte sich der Champion der vergangenen Saison den Sieg im Duell der derzeit dominierenden Teams im Westen. Ex-Mavericks-Akteur Finley machte 11 seiner insgesamt 15 Punkte im Schlussviertel.

"Die Spurs haben eine großartige Fünf-Mann-Verteidigung", sagte Nowitzki der vor allem aus der Distanz dieses Mal nicht überzeugen konnte. Nowitzkis Gegenspieler Bowen ließ den Deutschen lediglich 15 Mal zum Wurf kommen. "Wenn man nur 40 Prozent seiner Würfe trifft, ist es für ein Team schwer zu gewinnen", so Nowitzki, der am Ende auf 23 Punkte kam. Bester Werfer auf Seiten der Spurs war Tony Parker (23).

Die Mavericks verloren durch die Niederlage ihre Spitzenposition in der Southwest Division an San Antonio und stehen in der Western Conference derzeit nur noch auf dem vierten Rang. Nach sechs Triumphen in Folge war diese Niederlage ein klarer Dämpfer für das Team von Avery Johnson.

In der zweiten Partie dieses Spieltags unterlagen die Chigago Bulls den Cleveland Cavaliers im heimischen United Center 91:92. Die Bulls waren erst gegen Ende der Partie aufgewacht. Ihre Aufholjagd mit 31 Punkten im letzten Viertel war am Ende aber nicht von Erfolg gekrönt. Cleveland durfte nach zuletzt fünf Niederlagen wieder einen Erfolg feiern. "Dieses Spiel mussten wir gewinnen", sagte Cavaliers-Star LeBron James, der auf 33 Punkte und elf Rebounds kam. "Wenn wir nach unserer 25-Punkte-Führung noch verloren hätten, wäre das übel für uns und hätte wahrscheinlich noch bis in die nächsten Begegnungen nachgewirkt. Das war ein Pflichtsieg", so James.

knu

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