Biathlon-WM: Deutscher Medaillen-Traum platzt am Schießstand - DER SPIEGEL
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Biathlon-WM Deutscher Medaillen-Traum platzt am Schießstand

Michael Greis lief ein starkes Rennen. Doch der dreimalige Olympiasieger konnte es allein nicht richten. Deutschlands Biathlon-Team ist bei der WM im neuen Mix-Wettbewerb leer ausgegangen. Es siegte eine Auswahl aus dem hohen Norden.
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Antholz - Am Ende blieb für die deutsche Mannschaft nur der fünfte Rang. Kathrin Hitzer startete zwar gut. Simone Denkinger aber musste danach zwei Strafrunden absolvieren. Greis, an dritter Stelle im Team, schoss und lief hervorragend, anschließend musste aber auch Alexander Wolf eine zusätzliche Runde absolvieren.

Nach 2x6 Kilometer der Frauen und 2x7,5 Kilometer der Männer sicherte sich Schweden die Goldmedaille mit einem Vorsprung von 27,6 Sekunden vor Frankreich und 36,4 Sekunden vor Norwegen. Die DSV-Auswahl kam mit einem Rückstand von 1:24,2 Minuten ins Ziel.

Greis' lag, als er in die Loipe durfte, bereits 2:04 Minuten hinter den führenden Schweden zurück, machte aber dann fast 80 Sekunden gut. Auf Position vier liegend startete Schlussläufer Alexander Wolf die weitere Aufholjagd, doch schon die Strafrunde beim ersten Schießen machte alle Hoffnungen auf die fünfte WM-Medaille für die deutschen Skijäger zunichte.

"Die Schüsse waren alle rechts vorbei. Offenbar habe ich da einen Windhauch übersehen. Jetzt bin ich der Pechvogel des Tages", meinte die total geknickte Denkinger nach ihrem ersten und wahrscheinlich einzigen WM-Rennen in Südtirol.

mt/sid/dpa