DEL-Playoffs: Wolfsburg zieht ins Finale ein - DER SPIEGEL
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DEL-Playoffs Wolfsburg zieht ins Finale ein

Die Grizzlies stehen im Endspiel: Wolfsburg hat mit dem dritten Sieg im dritten Spiel gegen Krefeld das Eishockey-Halbfinale der DEL-Playoffs frühzeitig für sich entschieden. Der entscheidende Treffer gegen die Pinguine gelang den Gastgebern jedoch erst in der zweiten Verlängerung.
Jubel in Wolfsburg: Finaleinzug gegen Krefeld
Jubel in Wolfsburg: Finaleinzug gegen Krefeld

Jubel in Wolfsburg: Finaleinzug gegen Krefeld

Foto: Peter Steffen/ dpa
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Hamburg - Auch das dritte Halbfinal-Duell ging an Wolfsburg. Durch einen 2:1-Sieg nach Verlängerung zogen die Grizzlies frühzeitig ins Playoff-Finale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ein. Ken Magowan (7. Minute) und Kai Hospelt (87.) sorgten für den Erfolg der Gastgeber. Roland Verwey hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (29.). Im Endspiel treffen die Wolfsburger auf Düsseldorf oder Berlin. Nach dem 4:2-Sieg im dritten Spiel liegt die DEG 2:1 in Führung.

Vor 4087 Zuschauern in Wolfsburg wuchsen vor allem die beiden Torhüter Jochen Reimer und Scott Langkow über sich hinaus. Dass in einem rasanten Spiel bis weit in die Verlängerung hinein nur zwei Tore gefallen waren, lag an den beeindruckenden Paraden der beiden Goalies. Erst mit Hospelts Treffer in der zweiten Verlängerung war die Entscheidung im sechstlängsten Spiel der DEL-Historie gefallen.

"Dass wir nach drei Spielen auf diese Weise ins Finale einziehen, ist natürlich der Wahnsinn", sagte Reimer. Trainer Pavel Gross lobte aber auch den Gegner: "Das Spiel war sehr intensiv, Krefeld war stark und optisch überlegen. Aber wir haben das eine Tor mehr geschossen."

Heftige Checks gegen Krefeld

Zu Beginn hatten die Gastgeber noch mehr vom Spiel. Mit zum Teil heftigen Checks kauften die Wolfsburger den Gästen den Schneid ab und gingen verdient in Führung: Magowan fälschte einen Schlagschuss erfolgreich ab. Der Gegentreffer weckte die Pinguine auf, die den Rückstand im ersten Drittel jedoch nicht mehr wettmachen konnten.

Der Ausgleich fiel ausgerechnet in einer Phase, als Wolfsburg immer energischer auf den zweiten Treffer drängte. Die Partie war wieder offen. Beide Teams versuchten, das hohe Tempo aus den ersten beiden Dritteln beizubehalten. In der neutralen Zone hielten sich sowohl Wolfsburg als auch die Krefelder kaum noch auf.

Gegen Ende der Partie erarbeiteten sich die Gäste ein Übergewicht und kamen oft zum Abschluss. Nationaltorhüter Reimer rettete seine Grizzlys in die Verlängerung, in der sich Krefeld trotz spielerischem Übergewicht geschlagen geben musste.

EHC Wolfsburg - Krefeld Pinguine 2:1 (1: 0, 0:1, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.
1:0 Magowan (7.)
1:1 Verwey (29.)
2:1 Hospelt (87.)
Schiedsrichter: Aumüller/ Schimm
Zuschauer: 4087
Strafminuten: 6/8

klu/dpa/sid

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