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+++ Olympia kompakt+++ Stephan startet als erster DSV-Athlet im Biathlon-Sprint

Die Startnummern für den Biathlon-Sprint der Männer stehen fest: Christoph Stephan startet als erster Deutscher mit der Nummer elf. Maria Höfl-Riesch belegte im zweiten Abfahrtstraining nur Platz elf. Ihre ehemalige Konkurrentin Anja Pärson übte Kritik am Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland.
Biathlet Stephan: Startnummer elf im Sprint
Biathlet Stephan: Startnummer elf im Sprint

Biathlet Stephan: Startnummer elf im Sprint

Foto: Harry How/ Getty Images
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+++ Stephan startet als erster DSV-Athlet im Biathlon-Sprint +++

[16.30 Uhr] Mit Startnummer Elf geht Christoph Stephan am Samstag beim Olympia-Sprint (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) als erster deutscher Biathlet ins Rennen. Der Letzte der vier DSV-Skijäger ist Erik Lesser, der die Startnummer 62 zugelost bekam. Unmittelbar vor Topfavorit Martin Fourcade (39) aus Frankreich geht Arnd Peiffer als 38. ins Rennen über die zehn Kilometer. Simon Schempp startet ebenfalls in der zweiten Gruppe mit der Nummer 55. Fourcades großer Rivale, der Norweger Emil Hegle Svendsen, läuft mit der Nummer 29 genau wie sein Landsmann Ole Einar Björndalen (24) in Gruppe eins. (asi/dpa)

+++ Martina Beck macht deutschen Biathleten Mut +++

[14.30 Uhr] Die dreifache Olympia-Silbermedaillen-Gewinnerin und ehemalige Biathletin Martina Beck ist optimistisch, dass die deutschen Biathleten ihre Position als erfolgreichste Nation bei den Winterspielen in Sotschi verteidigen können. "Andrea Henkel, Simon Schempp, Arnd Peiffer und Daniel Böhm zählen definitiv zu den Medaillenkandidaten - in der Staffel sowieso. Auch in der Mixed-Staffel, wobei ich denke, dass da auch andere Nationen noch ein Wörtchen mitreden werden", sagte die ehemalige Biathletin in einem Interview mit dem Sport-Nachrichtensender "Sky Sport News HD". "Aber Olympia hat immer seine eigenen Gesetze, da werden wir uns wohl überraschen lassen müssen", so Beck. (asi/sid)

+++ Pärson kritisiert Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland +++

[12.00 Uhr] Die Kritik am umstrittenen Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland ebbt nicht ab. Jetzt machte Alpin-Olympiasiegerin Anja Pärson ihre Abneigung dagegen deutlich. "Ich stimme wie viele andere dem nicht zu. Aber es ist gut, darüber zu diskutieren", sagte die 32-Jährige. Pärson hatte nach Ende ihrer Ski-Karriere vor zwei Jahren ihre langjährige Beziehung zu ihrer Freundin öffentlich gemacht. "Es ist ein wichtiges Zeichen für Schweden, dass ich niemandem erlaube, darüber zu bestimmen, wie ich leben will - deswegen bin ich hier." Pärson gewann sechs Olympiamedaillen, darunter Gold 2006 bei den Spielen von Turin. Das Internationale Olympische Komitee hat ihrer Ansicht nach eine Verantwortung dafür. "Das IOC sollte mehr Anforderungen an das Land stellen, in das es die Spiele vergibt." (asi/dpa)

+++ Trainings-Elfte: Höfl-Riesch sieht Chancen geschmälert +++

[10.50 Uhr] Fahnenträgerin Maria Höfl-Riesch hat beim zweiten Abfahrtstraining den elften Platz belegt. "Anfang Zielhang habe ich total eingeparkt", sagte die Doppel-Olympiasiegerin von Vancouver. Zudem sieht sie ihre Medaillenchancen nach den Erfahrungen der ersten beiden Testläufe als etwas geschmälert an. Die veränderte Kurssetzung im unteren Abschnitt der Olympia-Piste und der entschärfte Zielsprung kämen ihr und ihrem Material überhaupt nicht entgegen, sagte Höfl-Riesch. Schnellste im Training war die Schweizerin Fabienne Suter vor Tina Weirather aus Lichtenstein und Anna Fenninger aus Österreich. Viktoria Rebensburg wurde 21. Mit Blick auf die Super-Kombination aus Abfahrt und Slalom am Montag will Höfl-Riesch am Samstag auf das Schussfahrttraining verzichten. Stattdessen wird die 29-Jährige Slalom trainieren. (asi/dpa/sid)

+++ Frauen-Quartett für Biathlon-Sprint bekanntgegeben +++

[10.35 Uhr] Biathlon-Bundestrainer Uwe Müssiggang hat Andrea Henkel, Evi Sachenbacher-Stehle, Laura Dahlmeier und Franziska Preuß als deutsche Starterinnen für das olympische Sprintrennen am Sonntag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) bekanntgegeben. Nicht zum Einsatz kommt damit Franziska Hildebrand, die ihre Chance dann im Einzel-Wettkampf über 15 Kilometer erhalten wird. Bei den Männern pausieren zunächst Andreas Birnbacher und Daniel Böhm. Im Sprint am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) starten Arnd Peiffer, Erik Lesser, Simon Schempp und Christoph Stephan. (asi/dpa)

+++ Loch wird Zweiter im Abschlusstraining +++

[10.05 Uhr] Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat im Abschlusstraining seine Ansprüche auf die Goldmedaille untermauert. Nach Bestzeit im fünften Übungslauf musste der 24-Jährige auf der Olympia-Eisrinne von Krasnaja Poljana im abschließenden sechsten Durchgang nur Albert Demtschenko den Vortritt lassen. Der Russe war allerdings durch eine niedrige Startnummer begünstigt. "Im zweiten Lauf ist die Sonne herausgekommen, aber ich bin mit der Zeit sehr zufrieden", betonte Loch. Dagegen wiesen David Möller und Andi Langenhan deutlichen Rückstand auf. Am Samstag starten die Männer in ihr Olympia-Rennen. (asi/dpa)

+++ Olympia-Aus für Ski-Freestylerin Kloser +++

[8.30 Uhr] Nach ihrem Trainingssturz sind die Olympischen Winterspiele für die amerikanische Ski-Freestylerin Heidi Kloser mit schweren Verletzungen beendet. Die 21-Jährige zog sich am Donnerstag einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Anriss des inneren Seitenbandes, eine Fraktur des Oberschenkels und eine Blessur des Schienbeinkopfes zu. Die Vierte im aktuellen Buckelpisten-Gesamtweltcup wird damit nicht bei der zweiten Qualifikation starten können. Die Japanerin Miki Ito und die Südkoreanerin Seo Jung-Hwa stürzten ebenfalls schwer. Es war zunächst unklar, ob sie weiter an den Spielen in Sotschi teilnehmen können. (buc/dpa)

+++ Schwedens Eishockey-Team muss auf Sedin verzichten +++

[7.05 Uhr] Schwedens Eishockey-Nationalmannschaft hat wenige Tage vor Beginn des olympischen Turniers einen Rückschlag hinnehmen müssen. Stürmer Henrik Sedin von den Vancouver Canucks aus der nordamerikanischen Profiliga NHL gab bekannt, dass er aufgrund einer Rippenverletzung nicht an der Winterspielen teilnehmen wird. Der 33-Jährige hatte sich die Verletzung Mitte Januar zugezogen. Sedin war mit Schweden 2006 in Turin Olympiasieger und im Vorjahr Weltmeister geworden. Auch für die Slowakei gab es schlechte Nachrichten. Stürmer Marian Gaborik von den Columbus Blue Jackets wird die Winterspiele aufgrund eines gebrochenen Schlüsselbeins verpassen. (buc/dpa)

+++ 60 Prozent der Deutschen gegen Spiele in Sotschi +++

[6.30 Uhr] Die klare Mehrheit der Deutschen hält die Winterspiele in Sotschi für dopingbelastet und Russland für den falschen Gastgeber. Knapp fällt ein Ja für eine baldige neue Olympia-Bewerbung Deutschlands aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Demnach glauben 83 Prozent der 1076 Befragten nicht an dopingfreie Winterspiele. Nur für 22 Prozent der Befragten ist Russland der passende Olympia-Gastgeber, 60 Prozent antworteten auf diese Frage mit Nein. 45 Prozent sind für eine neue deutsche Olympia-Kandidatur, 38 Prozent dagegen. (buc/dpa)