Manuel Machata beendet Bob-Karriere - DER SPIEGEL
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Bobsport Manuel Machata beendet Karriere

Er wurde Welt- und Europameister, nun ist seine Karriere vorbei: Bob-Pilot Manuel Machata hört auf - und will weiter mit dem Verband zusammenarbeiten. Dabei hatte es vor einem Jahr wegen der Kufen-Affäre großen Streit gegeben.
Bob-Pilot Machata (Archivbild): "Alles in allem zufrieden"
Bob-Pilot Machata (Archivbild): "Alles in allem zufrieden"

Bob-Pilot Machata (Archivbild): "Alles in allem zufrieden"

Foto: TODD KOROL/ REUTERS
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Der deutsche Bobpilot Manuel Machata hat seine aktive Sportkarriere nach mehr als zwölf Jahren beendet. Das gab der 31-Jährige am Freitag bekannt. "Alles in allem bin ich zufrieden mit meiner sportlichen Karriere, nun kommt ein neuer Lebensabschnitt", sagte Machata.

Machata wurde in seiner Karriere Weltmeister (2011 in Königssee) und Europameister (ebenfalls 2011 in Winterberg). Beide Titel holte er im Viererbob. Hinzu kam eine WM-Silbermedaille im Zweierbob sowie eine Bronzemedaille im Vierer bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid 2012. Auch einen Gesamtweltcupsieg konnte er erreichen. Bei Olympischen Spielen hatte Machata hingegen keinen Erfolg.

Für Aufsehen sorgte Machata mit der Kufen-Affäre: Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 geriet er in die Schlagzeilen, weil er seine privaten Kufen an den russischen Doppel-Olympiasieger Alexander Subkow verliehen hatte. Zunächst war Machata für diese Leihgabe mit einer Wettkampfsperre belegt worden, die der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) jedoch später wieder aufhob.

"Diese Kufen-Geschichte war für Manuel und den BSD sehr unglücklich. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen uns aber wieder bestens. Die Sache hat nichts mit seinem Rücktritt zu tun", sagt BSD-Generalsekretär Thomas Schwab.

Machata selbst ist einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Verband nicht abgeneigt. "Ob im Trainerbereich, im Marketingbereich oder im Materialsektor. Ich kann mir da vieles vorstellen. Man will ja alles, was man erfolgreich gemacht hat, nicht einfach so wegwerfen." Vorher will er jedoch noch sein Studium der Automobilwirtschaft beenden.

bka/dpa