Olympische Spiele: Björndalen feiert Gold im Biathlon-Sprint - DER SPIEGEL
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Goldgewinner Björndalen: Einar wie Ole

Foto: CARLOS BARRIA/ REUTERS

Biathlon-Sprint Björndalen feiert siebtes Olympia-Gold

Was für ein Auftritt von Ole Einar Björndalen: Der Biathlet hat trotz eines Fehlschusses Sprint-Gold bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gewonnen und nach Medaillen mit einer anderen norwegischen Legende gleichgezogen. Die deutschen Starter konnten nicht in die Top Ten laufen.
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Hamburg - Der Norweger Ole Einar Björndalen hat die Goldmedaille beim olympischen Biathlon-Sprintwettbewerb gewonnen. Für die zehn Kilometer lange Strecke benötigte der 40-Jährige 24:33,5 Minuten - und das trotz eines Schießfehlers.

"Das war mein bestes Rennen dieses Jahr. Heute habe ich Glück mit meinen Ski gehabt", sagte Björndalen nach dem Rennen der ARD: "Ich bin sehr zufrieden, fühle mich gut." Er ist nun der älteste Olympiasieger in einem Einzelrennen.

Für Björndalen ist es bereits die siebte Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen, die zwölfte Medaille insgesamt. Damit hat er ebenso viele Medaillen gesammelt wie sein Landsmann Björn Dählie, der jedoch einmal mehr Gold gewonnen hat. Im Verfolgungsrennen am Montag (16 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) kann Björndalen auch in dieser Kategorie gleichziehen.

Auf dem zweiten Rang landete Dominik Landertinger aus Österreich (+ 1,3 Sekunden), die Bronzemedaille sicherte sich der Tscheche Jaroslav Soukup (+ 5,7). Die deutschen Starter Simon Schemp (Platz 15/fehlerfrei), Olympia-Debütant Erik Lesser (21.), Arnd Peiffer (34.) und Christoph Stephan (58.) konnten nicht in die Top Ten laufen.

"Das Schießen war indiskutabel", sagte Peiffer, der drei Strafrunden laufen musste: "Drei Fehler sind drei zu viel. Ich bin enttäuscht, das ärgert mich sehr." Schempp war als einziger deutscher Läufer fehlerfrei geblieben.

bka