Ski-alpin: Maria Riesch verpasst Weltcup-Coup - DER SPIEGEL
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Ski-alpin Maria Riesch verpasst Weltcup-Coup

Ski-Rennläuferin Maria Riesch hat einen Tag nach ihrem Sensations-Sieg bei der ersten alpinen Weltcup-Abfahrt des WM-Winters im kanadischen Lake Louise einen weiteren Coup verpasst. Sie bestätigte als Neunte aber ihre starke Leistung vom Vortag.
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Lake Louise / Beaver Creek – Die zweite Schussfahrt auf der Olympia-Piste von 1988 absolvierte Riesch mit 1:51,23 Minuten. Damit war die Partenkirchenerin 2,39 Sekunden langsamer als ihre Freundin Lindsey Kildow (USA), die die Konkurrenz mit einer Fabel-Fahrt in 1:48,84 Minuten deklassierte. Die Österreicherin Renate Götschl fuhr mit 1,33 Sekunden Rückstand auf Kildow auf Platz zwei, Slalom-Olympiasiegerin Anja Pärson (Schweden) wurde weitere 39 Hundertstelsekunden zurück Dritte.

Die Olympia-Sechste Petra Haltmayr aus Rettenberg, die ihre beiden einzigen Weltcup-Siege in Lake Louise feierte, enttäuschte nach Platz 48 vom Vortag erneut und fuhr wieder nicht in die Top 30. Anders als 24 Stunden zuvor, als zahlreiche Starterinnen unter den schlechten Sichtverhältnissen litten, waren die Bedingungen bei der zweiten Schussfahrt auf der "Olympic Downhill" optimal. Dennoch war die Strecke, die als eine der einfacheren im Weltcup gilt, aufgrund mehrerer stark vereister Passagen schwer zu fahren.

Gestern hatte Riesch für eine Sensation gesorgt. Im erst vierten Rennen nach ihrem zweiten Kreuzbandriss fuhr die 22-Jährige völlig unerwartet zum vierten Sieg ihrer Karriere, ihrem ersten seit dem 29. Februar 2004. Knapp ein Jahr nach ihrer schweren Verletzung siegte Riesch in 1:51,31 Minuten vor Kildow (0,38 Sekunden zurück) und Nadia Fanchini aus Italien (0,75).

Neureuther in Beaver-Creek auf Platz 22

Beim Riesenslalom im amerikanischen Beaver Creek hat Massimiliano Blardone hat den dritten Weltcup-Sieg seiner Karriere gefeiert. Der Italiener, der im sechsten Rennen der Saison schon der sechste Sieger war, profitierte dabei von einem Fahrfehler des nach dem ersten Durchgang führenden Bode Miller (USA) im Finale. In einer Gesamtzeit von 2:27,88 Minuten war Riesentorlauf-Spezialist Blardone nur 0,04 Sekunden schneller als der Norweger Aksel Lund Svindal, der am Donnerstag die Super-Kombination an gleicher Stelle gewonnen hatte. Dritter wurde weitere 0,03 Sekunden zurück Ted Ligety (USA), Miller kam nur auf Rang zwölf.

Der einzige Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV), Felix Neureuther aus Partenkirchen, belegte mit 2,31 Sekunden Rückstand auf Blardone Platz 22. Nur einmal war der 22-Jährige, der im zweiten Durchgang die zehntbeste Zeit fuhr, bisher in seiner jungen Karriere in einem Riesenslalom besser platziert. Am 4. März war er im koreanischen Yongpyong auf Rang 21 gefahren.

reh/sid

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